Hannoversche Volksbank

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Logo der Genossenschaftsbanken  Hannoversche Volksbank eG
Der Sitz der Hannoverschen Volksbank in der Kurt-Schumacher-Straße
Staat DeutschlandDeutschland Deutschland
Sitz Hannover
Rechtsform eingetragene Genossenschaft
Bankleitzahl 251 900 01[1]
BIC VOHA DE2H XXX[1]
Verband Genossenschaftsverband – Verband der Regionen e.V.
Website hannoversche-volksbank.de
Geschäftsdaten 2017[2]
Bilanzsumme 5.333,0 Mio. €
Einlagen 4.083,0 Mio. €
Kundenkredite 3.584,0 Mio. €
Mitarbeiter 903
Geschäftsstellen 78 (davon 33 SB-Stellen und Geldautomatenstandorte)
Mitglieder 108.198
Leitung
Vorstand Jürgen Wache (Sprecher),
Gerhard Oppermann
(stellv. Sprecher),
Matthias Battefeld,
Bernd Müntz
Aufsichtsrat Wolfgang Borsum, Vorsitzender
Liste der Genossenschaftsbanken in Deutschland

Die Hannoversche Volksbank eG ist eine Genossenschaftsbank mit Sitz in Hannover. Das Geschäftsgebiet der Bank umfasst die Stadt Hannover sowie Teile des Umlandes sowie die Stadt Celle. Eigentümer der Bank sind mehr als 108.000 Mitglieder der Genossenschaft.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1987 fusionierte die Volksbank Hannover mit den Volksbanken in Barsinghausen und Neustadt. In einem ersten von zwei Schritten fusionierte die Volksbank Hannover im Jahr 2003 mit der Lindener Volksbank zur Hannoverschen Volksbank. In ihrer heutigen (2018) Form entstand sie in einem zweiten großen Fusionsschritt im Jahr 2005. Sie verschmolz mit der Volksbank Burgdorf-Celle und der Volksbank Garbsen.

Anfänge der Hannoverschen Volksbank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geschichte der Hannoverschen Volksbank geht zurück ins Jahr 1860. Zur Förderung von Landwirtschaft, Handel und Gewerbe im damaligen Königreich Hannover gründeten die Vorsteher der Gilden in Hannover am 1. März 1860 die "Vorschuß-Vereins-Bank zu Hannover" mit Sitz in der Scholvinstraße 17. Die Bank ist bis heute das älteste privatwirtschaftliche Kreditinstitut von Hannover. 1890 wurde die Kanalstraße 4 (Ecke Kurt-Schumacher-Straße) zum neuen Domizil der Vorschussvereinsbank und ist bis heute Hauptsitz der Bank. Im Zuge der Eingemeindung der Orte List, Vahrenwald, Herrenhausen und Döhren wuchsen das Bankgeschäft und das Geschäftsgebiet. Im Zusammenhang mit den Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise übernahm 1932 die Vorschussvereinsbank die Gewerbebank zu Hannover und die Creditbank zu Hannover (gegründet 1878, Sitz Hannover-Döhren). Gleichzeitig änderte sie ihren Namen in "Vereinsbank Hannover". Die Vertreterversammlung beschloss 1939 die Umfirmierung in „Volksbank Hannover“.

Lindener Volksbank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Lindener Volksbank wurde am 27. März 1890 als „Credit-Verein Linden“ gegründet. 1906 erfolgte eine Umbenennung in Credit-Verein „Lindener Creditbank“. Bis 1965 entstanden neue Geschäftsstellen der mittlerweile als „Lindener Volksbank“ firmierenden Bank in der Limmerstraße, in Badenstedt, Ricklingen, Empelde, Ahlem und Wettbergen. Die bereits seit 1915 bestehende Zweigniederlassung Bad Nenndorf zog 1964 in ein neu errichtetes Gebäude. Am 11. März 1986 verschmolzen die Lindener Volksbank und die Calenberger Volksbank. Das Geschäftsgebiet der Lindener Volksbank wuchs um die Zweigstellen in Seelze und Garbsen mit ihren Ortsteilen Dedensen, Lohnde, Havelse, Harenberg, Letter, Marienwerder, Hannover-Ledeburg an.

Volksbank Burgdorf-Celle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 31. März 1897 gründen Landwirte, Handwerker und Gewerbetreibende die Spar- und Darlehnskasse eGmbH in Burgdorf. Uhrmachermeister Heinrich Becker wurde erster Rendant und später Direktor der Bank. 1925 wurde in Großburgwedel die erste Zweigstelle eröffnet. In den Jahren 1952 bis 1975 entstanden zahlreiche weitere Geschäftsstellen im Altkreis Burgdorf. Aus der Spar- und Darlehnskasse wurde 1970 die "Volksbank Burgdorf eG". 1991 fusionierte die Volksbank Burgdorf mit der Volksbank Uetze (gegründet 1907). 1997 beschloss die Vertreterversammlung die Fusion mit der Volksbank Celle (gegründet 1854, zweitälteste Volksbank Deutschlands) und die Neufirmierung "Volksbank Burgdorf-Celle". Die Volksbank Celle besteht heute als Zweigniederlassung der Hannoverschen Volksbank fort.

Volksbank Garbsen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 30. Oktober 1920 wurde die "Müllerei und Schrotereigenossenschaft Behrenbostel eGmbH" gegründet. 1938 fusionierte die Genossenschaft mit der Landwirtschaftlichen Bezugs-, Absatz- und Müllereigenossenschaft. Die Genossenschaftsbank firmierte seit 1959 als Spar- und Darlehnskasse Berenbostel. 1982 beschloss die Vertreterversammlung die Umfirmierung zur Volksbank Garbsen. 1987–1998 rollte die Fusionswelle: Die Volksbank Garbsen schloss sich 1987 mit der Volksbank Luthe (gegründet 1932) zusammen, die ihren Schwerpunkt ursprünglich im Warengeschäft hatte. 1994 erfolgte die Fusion mit der Volksbank Helstorf (gegründet 1907) und die Bank übertrug ihr Warengeschäft auf die Raiffeisenhauptgenossenschaft. 1998 wurde durch die Fusion mit der Volksbank Groß Munzel (gegründet 1897) das Geschäftsgebiet in die Stadt Barsinghausen ausgeweitet.

Tochtergesellschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hannoversche Volksbank Immobilien GmbH (HVI)
  • Hannoversche Volksbank Projektentwicklung GmbH
  • GENOrd Dienstleistungs GmbH
  • HE Hannover Estate GmbH

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hannoversche Volksbank – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Stammdaten des Kreditinstitutes bei der Deutschen Bundesbank
  2. Zahlen & Fakten zum 31. Dezember 2017
  3. Jan Sedelies: Reinhard Kramer / Der Rastlose in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 15. Juni 2010, zuletzt abgerufen am 30. April 2012

Koordinaten: 52° 22′ 35,4″ N, 9° 44′ 7,1″ O