Ludwig Hoerner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ludwig Hoerner (* 8. September 1919 in Liegnitz; † 27. November 2015[1]) war ein deutscher autodidaktisch tätiger Forscher und Autor zur hannoverschen Gewerbegeschichte des 19. Jahrhunderts sowie zur Fotografiegeschichte verschiedener Städte. Er galt als einer der besten Kenner der frühen deutschen Geschichte der Fotografie und der Gewerbe im 19. Jahrhundert.[2]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1957 gründete Ludwig Hoerner in Hannover ein Fotofachgeschäft unter seinem Namen. Von 1957 bis 1959 war er Generalsekretär des Club Daguerre, einer Vereinigung zur Pflege der historischen Aspekte der Photographie. Seit Mitte der 1970er-Jahre forschte und publizierte er zur Geschichte und Entwicklung der Fotografie sowie zur hannoverschen Stadt- und Gewerbegeschichte.

Sein Buch Das photographische Gewerbe in Deutschland 1839–1914, das 1989 im Düsseldorfer GFW-Verlag erschien, wurde vielfach zitiert und gilt als „herausragende Darstellung der Entstehung und Entwicklung des frühen Fotomarkts“.[3]

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Traueranzeige in der Hannoversche Allgemeine Zeitung, 2. Dezember 2015
  2. Hannoversche Volksbank: Vorwort. In: Ludwig Hoerner: Agenten, Bader und Copisten. Hannoversches Gewerbe-ABC 1800–1900. Hannover 1995, S. V–VI.
  3. Werner Faulstich: Medienwissenschaft. Verlag UTB, 2004 (= Uni-Taschenbücher basics M, Bd. 2492), ISBN 3825224945, S. 108.