Hohenhameln

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hohenhameln
Hohenhameln
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hohenhameln hervorgehoben
Koordinaten: 52° 16′ N, 10° 4′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Peine
Höhe: 101 m ü. NHN
Fläche: 69,41 km²
Einwohner: 9047 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 130 Einwohner je km²
Postleitzahl: 31249
Vorwahl: 05128
Kfz-Kennzeichen: PE
Gemeindeschlüssel: 03 1 57 002
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marktstraße 13
31249 Hohenhameln
Webpräsenz: www.hohenhameln.de
Bürgermeister: Lutz Erwig (SPD)
Lage der Gemeinde Hohenhameln im Landkreis Peine
Hohenhameln Ilsede Lengede Vechelde Peine Wendeburg Edemissen Landkreis Peine Niedersachsen Braunschweig Landkreis Gifhorn Landkreis Wolfenbüttel Salzgitter Landkreis Hildesheim Region HannoverKarte
Über dieses Bild

Hohenhameln ist eine Gemeinde im Landkreis Peine in Niedersachsen (Deutschland).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Hohenhameln besteht aus folgenden Ortsteilen:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Hohenhameln ist vermutlich zurückzuführen auf „Hoher Hagen“, was „mit einer hohen Hecke eingefriedetes Gelände“ bedeutet.

Am 1. März 1974 wurden im Zuge der Gebietsreform in Niedersachsen die bis zu diesem Zeitpunkt selbstständigen Gemeinden Bierbergen, Bründeln, Clauen, Equord, Harber (bis dahin im Landkreis Burgdorf), Hohenhameln, Mehrum, Ohlum, Rötzum, Soßmar und Stedum (inkl. Siedlung Bekum) zur neugeschaffenen Einheitsgemeinde Hohenhameln zusammengefasst.[2]

Nachdem die Gemeinde Bekum in den sechziger Jahren mit Stedum fusioniert worden war, verschwand deren Name für rund 50 Jahre von der politischen Landkarte. Seit der Gebietsreform der siebziger Jahren bildeten beide Dörfer die Ortschaft Stedum innerhalb der Gemeinde Hohenhameln. Erst zum 1. Januar 2016 wurde die Ortschaft in Stedum-Bekum umbenannt.[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rat der Gemeinde Hohenhameln besteht aus 24 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 9.001 und 10.000 Einwohnern.[4] Die 24 Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2011 und endet am 31. Oktober 2016.

Stimmberechtigt im Rat der Gemeinde ist außerdem der jeweilige hauptamtliche Bürgermeister.

Die letzte Kommunalwahl am 11. September 2011 ergab das folgende Ergebnis (Veränderung zur Kommunalwahl am 10. September 2006):[5]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Hohenhameln ist Lutz Erwig (SPD). Bei der letzten Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 wurde er als Amtsinhaber mit 63,6 % der Stimmen wiedergewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 60,1 %.[6] Erwig trat seine weitere Amtszeit am 1. November 2014 an.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen der Gemeinde Hohenhameln zeigt in Gold einen doppelt behelmten Kirchturm mit Spitzenkreuzen auf Kugeln (Dorfkirchturm).[7]

Das Wappen von Hohenhameln ist angelehnt an die beiden Türme der evangelischen Kirche in Hohenhameln.

Wappen der Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Partnerstädte von Hohenhameln sind:

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1. Mai: traditionelles Maibaumaufstellen
  • Juli: Schützenfest
  • September: Seifenkistenrennen
  • Samstag vor dem ersten Advent: Hohenhamelner Adventsmeile
  • monatlich: Seniorenkino

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Hohenhamelner Ortsteil Clauen ist eine große und gleichzeitig eine der letzten Zuckerfabriken der Nordzucker AG ansässig. Zur Gemeinde Hohenhameln gehört auch das Kohlekraftwerk Mehrum. Im Ort Hohenhameln hat das Traditionsunternehmen Steinbach seinen Hauptsitz. Es produziert Holzgalanteriewaren (unter anderem Nussknacker, Räuchermännchen, Spieldosen etc.) für die Weihnachtszeit und andere Jahreszeiten in Handarbeit. Das verwendete Holz kommt vorwiegend aus dem nahegelegenen Hämelerwald, da sogenanntes Buntholz (Holz von Laubbäumen) bevorzugt wird.[8] Im Oktober 2015 musste Steinbach Insolvenz anmelden.[9]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Straßenverkehr besteht über Gemeindestraßen eine Anbindung an die in Ost-West-Richtung das Ortsgebiet durchlaufende Bundesstraße 65
Der Schiffsverkehr kann am Hafen Mehrum abgefertigt werden.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hohenhameln – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 217.
  3. Peiner Allgemeine Zeitung, 18. November 2015, abgerufen am 4. Januar 2016
  4. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten, abgerufen am 26. Dezember 2014
  5. http://www.hohenhameln.de/staticsite/staticsite.php?menuid=270&topmenu=101
  6. Einzelergebnisse der Direktwahlen am 25. Mai 2014 in Niedersachsen, abgerufen am 26. Dezember 2014
  7. Hauptsatzung der Gemeinde Hohenhameln, abgerufen am 26. Dezember 2014
  8. Informationen aus Werksführung (am 26. Oktober 2007)
  9. Süddeutsche Zeitung, 12. Oktober 2015, S. 20.