Hans Joachim Serfling

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Hans Joachim Serfling (* 1913; † 10. Juli 2004 in Berlin) war ein deutscher Chirurg und Hochschullehrer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1962 bis 1978 war er Lehrstuhlinhaber an der Charité in Ost-Berlin.[1] Mit Harry Wanke setzte er an der Charité erstmals die Herz-Lungen-Maschine ein.[2] Sein Oberarzt Manfred Schädlich sollte eine eigenständige Abteilung für Anästhesiologie und Intensivtherapie aufbauen. Serfling widmete sich vor allem urologischen Themen und befasste sich wie sonst nur sein westdeutscher Kollege August Mayer mit dem Hermaphroditismus.[3]

Serfling war von 1965 bis 1967 Vorsitzender des Ost-Berliner Teils der Berliner Chirurgischen Gesellschaft.[4] 1978 erhielt er den Vaterländischen Verdienstorden in Gold.[5]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Über die Entzündung der Vorsteherdrüse und ihre Behandlung. Klinz 1939. GoogleBooks
  • Die Hypospadie und ihre Behandlung. 1956. GoogleBooks
  • mit Karl-Ludwig Schober und Walter Schmitt: Spezielle Chirurgie. Ein Lehrbuch. Karl Barth 1971. GoogleBooks
  • Spezielle Chirurgie. Lehrbuch für Studierende und Ärzte, Bd. 1. Karl Barth 1990. GoogleBooks

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sterbenachricht (PDF; 157 kB)
  2. K. M. Einhäupl, D. Ganten, J. Hein (Hg.): 300 Jahre Charité (2010)
  3. Ulrike Klöppel: XX0XY ungelöst (2010)
  4. Berliner Chirurgische Gesellschaft
  5. Berliner Zeitung, 29. April 1978, S. 5