Hans Kienesberger

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Hans Kienesberger, auch Johann Kienesberger (* 1948 in Gmunden; † 3. Februar 2019[1]) war ein österreichischer Maler, Zeichner, Fotograf, Bildhauer und Objektkünstler.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kienesberger begann mit seiner künstlerischen Arbeit 1966. Gemeinsam mit Walter Pilar und Peter Putz gründete er 1978 die Bildmanufactur Traunsee und gab von 1978 bis 1981 die Textsammlung Der Traunseher heraus. Er lebte und arbeitete in Gmunden und war Mitglied der Gmundner Kunstmeile sowie der IG Bildende Kunst. Ab 1986 gehörte er der Künstlervereinigung MAERZ an.

Er war Preisträger von Geist und Form VII des Landes Vorarlberg (1976) und des Preises des Landes Salzburg beim Österreichischen Grafikwettbewerb (1984). Er erhielt 1981 den Theodor-Körner-Förderpreis und nahm 1995 das Krakau-Stipendium des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst und 2000 das Český Krumlov-Stipendium des Landes Oberösterreich in Anspruch.

Werke befinden sich in der Grafischen Sammlung Albertina Wien, im Lentos Kunstmuseum Linz, in der Oberösterreichischen Landesgalerie, im Rupertinum Salzburg und im Egon Schiele Art Centrum, Krumau.

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelausstellungen
Gemeinschaftsausstellungen

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mexcaltitán. Gedichte in Spanisch und Deutsch, Illustration von Hans Kienesberger, Herbstpresse 1989, Wien, 1989

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mit Walter Pilar und Peter Putz: Kunst im Salzkammergut, 3, Der Traunseher (1978–'81) und die Bildmanufaktur Traunsee, Weitra, 2008, ISBN 978-3-85252-888-5
  • Peter Putz bzw. Das Ewige Archiv (Hrsg.): Hans Kienesberger (Kunstkataloge)
  • Subcutan, Fotoarbeiten 1971–2002, Wien, 2009, 45 S.
  • wild & tender, Temperamalerei 1985–1989, Wien, 2010, 37 S.
  • Malerei 2010/11, Wien, 2011, 41 S.
  • Purpur 2012, Wien, 2012, 25 S.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. orf.at: Künstler Hans Kienesberger verstorben. Artikel vom 5. Februar 2019, abgerufen am 5. Februar 2019.