Hans Richarts

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hans Richarts (* 14. Oktober 1910 in Schwarzenborn (Eifel); † 11. August 1979 in Trier) war ein deutscher Landwirt und Politiker (CDU).

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Richarts war Diplom-Landwirt. 1938 bis 1939 war er Leiter der Landbauaußenstelle II in Trier. 1939 bis 1945 war er in der Wehrmacht und anschließend in Kriegsgefangenschaft. 1946 bis 1948 war er Außenstellenleiter beim Saatbau-Verband für Rheinland-Pfalz. 1948 wechselte er zur Landwirtschaftskammer Rheinland-Nassau, wurde 1950 Landwirtschaftsrat und später Oberlandwirtschaftsrat.[1] 1952 wurde er in den Rat der Stadt Trier gewählt.

Richarts gehörte dem Deutschen Bundestag von 1953 bis zum 16. September 1969 und erneut von der Bundestagswahl 1969 bis 1972 an. Richarts legte sein Bundestagsmandat am 19. September 1969 nieder, um als Beamter im Ruhestand reaktiviert zu werden. Dies war eine Voraussetzung für seine Beförderung zum Oberlandwirtschaftsrat, was für ihn ein erhöhtes Ruhestandsgehalt bedeutete.[2] Er vertrat zunächst den Wahlkreis Prüm und ab 1965 den Wahlkreis Bitburg im Parlament. Seit 1926 war er Mitglied im wissenschaftlichen katholischen Studentenverein Unitas Rhenania zu Bonn.

Vom 27. Februar 1958 bis zum 14. Februar 1973 war er auch Mitglied des Europaparlaments.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. M.d.B. Die Volksvertretung 1946–1972: Richarts, Hans. Martin Schumacher, Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, 2006, abgerufen am 28. April 2010 (Auch als Buch erhältlich: Martin Schumacher, Michael Hillen: M.d.B.: die Volksvertretung ; Wiederaufbau und Wandel 1946–1972; Bundestagskandidaten und Mitglieder westzonaler Vorparlamente; eine biographische Dokumentation. Droste, Düsseldorf 2006, ISBN 978-3-00-020703-7.).
  2. Personalien: Hans Richarts. In: Der Spiegel. Nr. 41, 1969 (online).
  3. Bekanntgabe von Verleihungen des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. In: Bundesanzeiger. Jg. 25, Nr. 159, 25. August 1973.