Schwarzenborn (Eifel)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Schwarzenborn
Schwarzenborn (Eifel)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Schwarzenborn hervorgehoben
Koordinaten: 50° 2′ N, 6° 43′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bernkastel-Wittlich
Verbandsgemeinde: Wittlich-Land
Höhe: 420 m ü. NHN
Fläche: 5,13 km2
Einwohner: 58 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 11 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54533
Vorwahl: 06567
Kfz-Kennzeichen: WIL, BKS
Gemeindeschlüssel: 07 2 31 116
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Kurfürstenstraße 1
54516 Wittlich
Webpräsenz: www.vg-wittlich-land.de
Ortsbürgermeister: Sven Engler
Lage der Ortsgemeinde Schwarzenborn im Landkreis Bernkastel-Wittlich
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Über dieses Bild
Filialkirche St. Martin

Schwarzenborn ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Wittlich-Land an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwarzenborn liegt in einem Mischwaldgebiet der westlichen Vulkaneifel unweit des US-Luftwaffenstützpunktes Spangdahlem Air Base. 71,2 Prozent der Gemarkungsfläche sind bewaldet.[2]

Zu Schwarzenborn gehören die Wohnplätze Salmberg und Forsthaus Schwarzenborn.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwarzenborn gehörte seit dem Spätmittelalter zur Herrschaft Oberkail im Herzogtum Luxemburg, die bis zu ihrem Aussterben im Jahre 1762 ein Lehen der Grafen von Manderscheid-Kail war; danach fiel die Herrschaft an die Linie Manderscheid-Blankenheim.

Nach 1792 hatten französische Revolutionstruppen die Österreichischen Niederlande, zu denen das Herzogtum Luxemburg gehörte, besetzt und im Oktober 1795 annektiert. Von 1795 bis 1814 gehörte der Ort zum Kanton Dudeldorf im Departement der Wälder.[4]

Im Jahr 1815 wurde das ehemals luxemburgische Gebiet östlich der Sauer und der Our auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Damit kam die Gemeinde Schwarzenborn 1816 zum Kreis Wittlich im Regierungsbezirk Trier in der Provinz Großherzogtum Niederrhein, die 1822 in der Rheinprovinz aufging. Schwarzenborn wurde der Bürgermeisterei Gransdorf zugeordnet.[4]

Die Kirche von Oberkail diente den Schwarzenbornen auch als Pfarrkirche, aber auch das Kloster Himmerod, rund drei Kilometer südöstlich, prägte die Gegend. Seit 1946 ist der Ort Teil des Landes Rheinland-Pfalz.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Schwarzenborn, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 91
1835 82
1871 96
1905 86
1939 72
1950 82
Jahr Einwohner
1961 61
1970 63
1987 40
1997 37
2005 47
2015 58

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Schwarzenborn besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[5]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwarzenborn verfügt über ein Gasthaus und über die kleine Kirche St. Martin mit schlankem Turm.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Schwarzenborn

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schwarzenborn (Eifel) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 57 (PDF; 2,3 MB)
  4. a b Georg Bärsch: Beschreibung des Regierungs-Bezirks Trier, Band 2, Trier, Lintz, 1846, S. 156 (Google Books)
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen