Heinenberg

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Heinenberg
Der Heinenberg bei Grissenbach

Der Heinenberg bei Grissenbach

Höhe 530,7 m ü. NHN [1]
Lage bei Grissenbach; Kreis Siegen-Wittgenstein, Nordrhein-Westfalen (Deutschland)
Gebirge Siegerländer Rothaar-Vorhöhen
Dominanz 1 km → Hellerkopf
Koordinaten 50° 52′ 49″ N, 8° 11′ 13″ OKoordinaten: 50° 52′ 49″ N, 8° 11′ 13″ O
Heinenberg (Nordrhein-Westfalen)
Heinenberg
Besonderheiten Höchster Berg der Gemarkung Grissenbach

Der Heinenberg ist ein 530,7 m ü. NHN[1] hoher Berg in den Siegerländer Rothaar-Vorhöhen. Er liegt bei Grissenbach im nordrhein-westfälischen Kreis Siegen-Wittgenstein.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Heinenberg erhebt sich in den Siegerländer Rothaar-Vorhöhen nahe der Grenze zum Rothaargebirge und im Naturpark Sauerland-Rothaargebirge. Er gehört zum zwischen dem Tal der Sieg und jenem von deren Zufluss Werthenbach gelegenen Bergrücken, zu dem unter anderem auch der Hellerkopf (551,8 m) im Osten und Auf der Noll (474,1 m) im Westsüdwesten zählen. Sein Gipfel liegt in der Gemarkung Grissenbachs 1,5 km südsüdwestlich vom Ortskern Nenkersdorfs und 1,4 km südöstlich vom Ortskern Grissenbachs, die sich beide an der Sieg befinden, sowie 2,8 km nordnordwestlich vom Ortskern Irmgarteichens und 1,9 km (jeweils Luftlinie) nordöstlich vom Ortskern Salchendorfs, die beide am Werthenbach liegen; sie alle sind Ortsteile von Netphen.

Naturräumliche Zuordnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Heinenberg gehört in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Süderbergland (Nr. 33) und in der Haupteinheit Siegerland (331) zur Untereinheit Siegerländer Rothaar-Vorhöhen (331.2).[2]

Fließgewässer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Südwesthang des Heinenbergs entspringt (im Übergangsbereich zum Berg Auf der Noll) der kleine und etwa 1000 m lange Hellsbach, der in Grissenbach in die Sieg mündet, auf seinem Nordostrand der kleine und 790 m lange Strubach, welcher den Altwiesenbach speist, und an seinem Südostrand der 2,3 km lange Schalkenbach, der in Salchendorf in den Werthenbach mündet.

Bewaldung und Landschaftsschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Heinenberg ist nur noch teilweise bewaldet, da ein Teil des Waldes auf seinem Gipfelgebiet dem Orkan Kyrill zum Opfer gefallen ist. Als markanter Punkt existierte auf dem baumfreien Teil der Gipfelregion eine allein stehende Fichte, die von Kyrill verschont wurde. Diese wurde mittlerweile gefällt und durch einen neu gepflanzten Kastanienbaum ersetzt. Auf dem Berg liegen Teile des Landschaftsschutzgebiets Netphen (CDDA-Nr. 390136; 1985 ausgewiesen; 118,9074 km² groß).[3]

Wandern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über den Heinenberg führt ein weit verzweigtes Wegnetz, unter anderem der von Deuz kommende, und über die Stiegelburg führende Rothaarsteig-Zubringer. Im Gipfelgebiet ist eine Aussichtsbank aufgestellt.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)
  2. Heinz Fischer: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 124 Siegen. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1972. → Online-Karte (PDF; 4,1 MB)
  3. Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)