Heinersdorf (Steinhöfel)

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Heinersdorf
Gemeinde Steinhöfel
Wappen von Heinersdorf
Koordinaten: 52° 27′ 40″ N, 14° 12′ 56″ O
Höhe: 50 m ü. NN
Eingemeindung: 31. Dezember 2001
Postleitzahl: 15518
Vorwahl: 033432
Heinersdorf (Brandenburg)
Heinersdorf

Lage von Heinersdorf in Brandenburg

Heinersdorf ist mit Behlendorf ein Ortsteil der Gemeinde Steinhöfel im Landkreis Oder-Spree in Brandenburg. Beide Orte liegen rund 40 Kilometer östlich von Berlin nahe der B5 am 80 Hektar großen Heinersdorfer See. Ein Straßendamm verläuft durch den südlichen Teil des Sees.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde 1244 erstmals als Henrykestorp urkundlich erwähnt. Auf der Feldmark von Heinersdorf wurde 1348 der Falsche Woldemar vom Erzbischof von Magdeburg Otto als Markgraf Woldemar anerkannt. In dieser Zeit wurde auch die Feldsteinkirche errichtet, die im 14./15. Jahrhundert um einen Westturm erweitert wurde. 1752 kam es zu einem Brand im Dorf, das annähernd die Hälfte aller Gebäude zerstörte.[1]

Am 31. Dezember 2001 wurde Heinersdorf mit Behlendorf nach Steinhöfel eingemeindet.[2]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Steinhöfel stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale des Ortes.

Kirche Heinersdorf
  • Die Dorfkirche Heinersdorf ist eine Feldsteinkirche aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Im Innern steht unter anderem ein Kanzelaltar aus dem ersten Viertel des 18. Jahrhunderts.
  • Gut Heinersdorf aus dem 18. Jahrhundert
  • Waldemareiche mit einem Brusthöhenumfang von 8,00 m (2016).[3]
  • Heinersdorfer See
  • Heimattiergarten

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Heinersdorf (Steinhöfel) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Informationstafeln der Gemeinde Steinhöfel zur Geschichte der Ortsteile, aufgestellt unter anderem am südlichen Ortseingang von Hasenfelde, August 2018.
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001
  3. Eintrag im Verzeichnis Monumentaler Eichen. Abgerufen am 10. Januar 2017