Heinz Peter Volkert

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Heinz Peter Volkert (* 22. Oktober 1933 in Koblenz; † 23. April 2013 ebenda[1]) war ein deutscher Politiker (CDU).

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Volkert studierte von 1953 bis 1958 Rechtswissenschaft, Romanistik und Geschichte an den Universitäten Bonn, Freiburg, Mainz und Aix-en-Provence. 1961 absolvierte er ein postgraduales Studium an der Verwaltungshochschule Speyer und der Universität Luxemburg. Nach dem ersten und zweiten Staatsexamen (1958, 1963) wurde er 1963 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit einer Arbeit über die Präsidentschaft der V. Republik Frankreichs zum Dr. jur. utr. promoviert. Zunächst war er Wissenschaftlicher Assistent für Arbeitsrecht an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, trat aber 1963 in den höheren Verwaltungsdienst beim Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung ein.

Von 1975 bis 1996 war er Mitglied des rheinland-pfälzischen Landtages. Er war von 1979 bis 1985 stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion mit Zuständigkeit für Kultur, Landwirtschaft, Recht und Soziales.

Von 1985 bis 1991 war er Präsident des Landtages Rheinland-Pfalz.[2]

Neben verschiedenen anderen Positionen war er Vorsitzender des Landeskuratoriums Unteilbares Deutschland (1985–1991) und 1990 Präsident des IPR (Interregionaler Parlamentarierrat Lothringen-Luxemburg-Wallonie-Saarland-Rheinland-Pfalz). Von 1991 bis 1996 war Volkert Landtagsvizepräsident und Mitglied des ständigen Ausschusses des IPR. Von 1992 bis 1998 war er Mitglied des Verfassungsenquete-Ausschusses des Landtages Rheinland-Pfalz.

Volkert war seit 1996 Lehrbeauftragter an der Universität Koblenz-Landau.

Heinz Peter Volkert war seit 1955 Mitglied der katholischen Studentenverbindung K.D.St.V. Rhenania-Moguntia Mainz im CV. Er war Neffe des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Peter Altmeier.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Landesparlamentarismus im Prozess der europäischen Einigung. In: Detlef Merten (Hrsg.): Föderalismus und Europäische Gemeinschaften unter besonderer Berücksichtigung von Umwelt und Gesundheit, Kultur und Bildung. Duncker und Humblot, Berlin 1990, S. 251–261.
  • Zwischen Hambach und Leipzig – 9 Reden zur Deutschen Einheit 1985–1990. Kuratorium Unteilbares Deutschland, Landesverband Rheinland-Pfalz (Hrsg.), Mainz 1990, S. 48–53.
  • Kaiser Wilhelm I. Sein Denkmal am Deutschen Eck im 2000jährigen Koblenz – Eine Untersuchung der weltanschaulichen und städtebaulichen Grundlagen des Denkmalbaus. Görres-Verlag, Koblenz 1991, 3. überarbeitete und erweiterte Auflage 1998, 92 S.
  • Visionen im politischen Alltag. In: Bernhard Nacke (Hrsg.): Visionen für Gesellschaft und Christentum. Teilband 1: Wodurch Gesellschaft sich entwickeln kann. Echter Verlag, Würzburg 2001.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dreyer würdigt früheren Landtagspräsidenten. In: SWR, 23. April 2013.
  2. Heinz Peter Volkert. In: Der Spiegel, Ausgabe 23/1985.