Heinz Robert Schlette

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Heinz Robert Schlette (* 28. Juli 1931 in Wesel) ist ein deutscher Philosoph und Theologe.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schlette promovierte in den beiden Fächern Philosophie und Katholische Theologie. Von 1962 bis 1996 hatte er einen Lehrstuhl für Philosophie an der Universität Bonn inne. Seit 1996 ist er emeritiert. Schlette veröffentlichte Arbeiten zur Theologie, Philosophie, Politik und Kultur. Besonderes Augenmerk legte auf das Werk der französischen Philosophen Simone Weil und Albert Camus. Auch machte er in Deutschland auf den rumänischen Philosophen Emil Cioran und dessen Werk aufmerksam.

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Religionen als Thema der Theologie Herder, Freiburg u. a. 1963.
  • Aporie und Glaube, München 1970.
  • Skeptische Religionsphilosophie, Freiburg 1972.
  • Glaube und Distanz, Düsseldorf 1981.
  • Der moderne Agnostizismus, München 1985.
  • Kleine Metaphysik, Frankfurt 1990.
  • Konkrete Humanität, Frankfurt 1991.
  • Die Weltseele, Frankfurt 1993.
  • „Der Sinn der Geschichte von morgen“. Albert Camus’ Hoffnung, Frankfurt 1995.
  • Die Verschiedenheit der Wege. Schriften zur „Theologie der Religionen“ (1959–2006), Bonn 2009.
  • Elend, Blume und Stern. Kleine Schriften zur Kultur, Königswinter 2010.
  • Notwendige Verneinungen. Auf der Suche nach Gültigem, Königswinter 2011.
  • Existenz im Zwielicht. Notierungen in philosophischer Absicht (1965–1999), Berlin 2014

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Klaus-Peter Pfeiffer u. a. (Hrsg.): Vom Rande her? Zur Idee des Marginalismus. Festschrift für Heinz Robert Schlette zum 65. Geburtstag. Koenigshausen & Neumann, 1996.
  • Cornelius Hell, Paul Petzel, Knut Wenzel (Hrsg.): Glaube und Skepsis. Beiträge zur Religionsphilosophie Heinz Robert Schlettes. Matthias Grünewald Verlag, Ostfildern 2011.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]