Helmut Sinor

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Helmut Sinor (* 23. Dezember 1961 in Wien) ist ein österreichischer Musiker, Komponist, Autor und Radiomoderator.

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sinor gewann 1977 einen von der Jugendzeitschrift Bravo ausgeschriebenen Textwettbewerb für eine deutsche Textversion des Hits Jeans On von David Dundas und begann danach unter Stefan Friedberg eine Ausbildung zum Großhandelskaufmann mit den Schwerpunkten Musikproduktion und Vertrieb bei der Ariola Schallplatten G.m.b.H. in Wien.

Im März 1979 spielte Sinor seine ersten, aus eigener Feder stammenden Songs unter der Regie von Günter Grosslercher im Schmettersound Studio der österreichischen Folk-Politrock-Band Schmetterlinge ein. Unterstützt wurde er dabei von der damals im deutschsprachigen Raum sehr populären Sängerin Kirstin Lill, mit welcher er zu dieser Zeit in der PR-Abteilung bei Ariola tätig war. Noch im selben Jahr produzierte er die erste Single der von ihm während des österreichischen Band Wettbewerbs Pop-o-drom entdeckten Rock-Formation Ferrum [1] mit dem Titel Shoot Me (B-Seite: Night of the Whores), die in Österreich, Deutschland und der Schweiz auf Atlanta 8105 veröffentlicht wurde.

Seit 1980 war der Autodidakt als Studiomusiker für Schlagzeug, Gitarre, Bass und Gesang auch für zahlreiche andere Bands und Interpreten tätig. Seine erste Produktion als Studiomusiker war das Album Bassenaimpressionen [2] von Henk Freytag, welches – produziert von Andy Zahradnik – 1980 bei CBS unter der Katalognummer CBS 84613 erschien und bei welchem er als Helmut "Cassidy" Sinor [3] in den Credits gelistet wird.

1983 erschien die von ihm als Co-Autor komponierte und getextete Single Modern Times [4] (B-Seite: Southern Lady [5]) von Robert Slade auf dem österreichischen Label JOE-Records, welches durch Ariola unter der Katalognummer JOE 183 002 vertrieben wurde.

Radio[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 1981 arbeitete er als Programmgestalter und Moderator beim Privatradio Pionier Radio val Canale in Tarvis, Italien. In der Folge wechselte er 1985 zum Radiosender Ö3 des Österreichischen Rundfunks. Als Musikredakteur gestaltete er Beiträge für Treffpunkt Ö3 und die Ö3 Sommerparade. Für beide Sendungen war er auch als Moderator tätig, wobei die Moderation der Ö3 Sommerparade vorwiegend in Co-Moderation mit Marie Christine Giuliani stattfand. Er gestaltete unter anderem auch die Signation für die Sendung Das Ö3 Hitradio.

Seine Sprecherausbildung erhielt er bei Viktor Handlos (ORF 1985 bis 1990), Werner Wawruschka (2011) sowie Ilse Maria Harzfeld (2013).

Rückzug aus der Kreativszene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Neuausrichtung und Umstrukturierung von Ö3 verließ Sinor den Sender und zog sich auch weitestgehend aus der Kreativszene zurück um sich verstärkt um sein berufliches Fortkommen zu konzentrieren, wobei er jedoch auch während dieser Zeit der Musikbranche treu blieb.

So holte ihn Herbert „Herb“ Tucmandl 2006 in sein Team der Vienna Symphonic Library wo er maßgeblich an der internationalen Markteinführung der Vienna Instruments mitwirkte.

Berufliche Stationen (Auszug)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ferrum. Eintrag bei Discogs. Abgerufen am 18. März 2014.
  2. Henk Freytag – Bassenaimpressionen. Eintrag bei Discogs. Abgerufen am 28. September 2013.
  3. Helmut "Cassidy" Sinor. Eintrag bei Discogs. Abgerufen am 18. März 2014.
  4. Modern Times. Werksuche von AKM und AuMe (Werknummer 978538 in Suchmaske eingeben). Abgerufen am 24. Dezember 2013.
  5. Southern Lady. Werksuche von AKM und AuMe (Werknummer 978540 in Suchmaske eingeben). Abgerufen am 24. Dezember 2013.