Henriette Kaiser

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Henriette Kaiser (* 30. Dezember 1961 in München) ist eine deutsche Schriftstellerin, Filmregisseurin und Journalistin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Henriette Kaiser wuchs als Tochter von Susanne und Joachim Kaiser in München auf. Bereits vor dem Abitur 1981 begann sie eine klassische Gesangsausbildung und schloss diese 1983 ab. Anschließend zog sie nach Berlin und studierte an der TU Berlin Neuere Deutsche Literatur, Philosophie und Musikwissenschaft. Zurück in München begann sie 1988 ein Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film und schloss 1997 damit ab. 1998 folgte ihre erste große Regie für die ZDF-Kriminalserie Ein Fall für zwei.

Kaisers erstes Buch „Schlussakkord“ (2006) behandelt das Sterben ihrer Freundin Katja. Es erhielt den Ehrenpreis der Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz. In ihrem Dokumentarfilm „Musik im Fahrtwind“ und dem begleitenden Buch „Ich bin der letzte Mohikaner“ beschäftigt sie sich mit der Biografie ihres Vaters, des Kulturkritikers Joachim Kaiser.

Henriette Kaiser lebt in München und arbeitet auch als Journalistin. Unter anderem schreibt sie für die Jüdische Allgemeine und den Bayerischen Rundfunk.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1997: Roter Tango (Kurzfilm), Buch und Regie, Prädikat wertvoll
  • 1998: Ein Fall für zwei (ZDF), Regie
  • 2000: Mein absolutes Lieblingslied (ZDF), Buch und Regie
  • 2006: Musik im Fahrtwind (BR), Buch und Regie

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2006: Schlussakkord (Deuticke Verlag, 2008 als TB bei btb, 2014 bei Herder)
  • 2008: Ich bin der letzte Mohikaner (Ullstein, 2009 als TB bei List)
  • 2012: Sprechen wir über Musik (Siedler) Co-Autorin
  • 2014: Filme. Macherinnen. (Text und Kritik) Interviews mit 41 Medien schaffenden Frauen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]