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Henrik Sundström

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Henrik Sundström Tennisspieler
Henrik Sundström
Henrik Sundström
Henrik Sundström 1982
Nation: Schweden Schweden
Geburtstag: 29. Februar 1964
Größe: 188 cm
1. Profisaison: 1982
Rücktritt: 1988
Spielhand: Rechts
Preisgeld: 819.393 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 154:109
Karrieretitel: 5
Höchste Platzierung: 6 (8. Oktober 1984)
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:000000
Australian Open 2R (1982, 1983, 1985)
French Open VF (1984)
Wimbledon 3R (1983)
US Open AF (1984)
Doppel
Karrierebilanz: 25:37
Höchste Platzierung: 99 (29. Oktober 1984)
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:000000
Australian Open
French Open AF (1983)
Wimbledon VF (1983)
US Open 1R (1983)
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

Henrik Sundström (* 29. Februar 1964 in Lund) ist ein ehemaliger schwedischer Tennisspieler. Heute ist er im Immobiliengeschäft und als Kulturmanager tätig.

In seiner Profikarriere gewann er insgesamt fünf Tennisturniere, darunter 1984 die die Monte Carlo Masters und die Swedish Open. Bei den German Open stand er 1984 und 1985 jeweils im Finale, musste sich aber Juan Aguilera beziehungsweise Miloslav Mečíř geschlagen geben.

Seine höchste Position in der ATP-Weltrangliste erreichte er 1984 mit Platz 6.

Mit der schwedischen Mannschaft gewann er darüber hinaus 1984 und 1985 den Davis Cup.

Seit 1985 litt er zunehmend unter Rückenproblemen. Seit 1986 spielte er kaum noch und musste schließlich seine leistungssportliche Laufbahn 1989 verletzungsbedingt beenden.

Nach der Tenniskarriere nahm Sundström eine Tätigkeit im Immobiliengeschäft auf. Darüber hinaus ist er in Hennickendorf im Bundesland Brandenburg Geschäftsführer einer gemeinnützigen Fördergesellschaft, die ehemalige Anlagen des Zementwerkes Rüdersdorf, u. a. das ehemalige Kraftwerk, für kulturelle Zwecke nutzt. Seit 2004 organisiert er die Stienitzsee Open, eine Laufveranstaltung, bei der die Sportler unterwegs auf von regionalen Künstlern gestaltete Kunstobjekte treffen. Sundström beschäftigt sich auch theoretisch mit den Verknüpfungen von Kunst und Sport. Sein Vorbild ist das Heilkonzept der US-amerikanischen Mayo Clinic. Danach sollen Therapie und Freizeitgestaltung als Hilfestellung zum Wohlbefinden dienen.[1]

Sundström lebt heute in Monaco und ist mit einer Monegassin verheiratet. Das Paar hat zwei Kinder. In seiner Jugend war Sundström auch ein talentierter Klarinettist.

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
Tennis Masters Cup
ATP Masters Series (1)
ATP Championship Series
ATP International Series Gold
ATP World Series
ATP International Series (4)
ATP Challenger Tour (3)
ATP-Titel nach Belag
Hartplatz
Sand (5)
Rasen
Teppich
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 21. März 1983  Nizza Sand  Manuel Orantes 7:5, 4:6, 6:3
2. 2. April 1984  Bari Sand  Pedro Rebolledo 7:5, 6:4
3. 16. April 1984  Monte Carlo Sand  Mats Wilander 6:3, 7:5, 6:2
4. 16. Juli 1984  Båstad Sand  Anders Järryd 3:6, 7:5, 6:3
5. 11. Juni 1986  Athen Sand  Francisco Maciel 6:0, 7:5
Challenger Tour
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Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 28. Februar 1983  Kairo Sand  Juan Avendaño 6:7, 6:2, 6:0
2. 7. März 1983  Tunis (1) Sand  Thierry Tulasne 6:3, 6:4, 6:2
3. 26. März 1984 Tunis (2) Sand  Thierry Tulasne 6:1, 6:4

Finalteilnahmen

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Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 12. Juli 1982  Båstad Sand  Mats Wilander 4:6, 4:6
2. 25. April 1983  Madrid Sand  Yannick Noah 6:3, 0:6, 2:6, 4:6
3. 19. September 1983  Genf (1) Sand  Mats Wilander 6:3, 1:6, 3:6
4. 9. April 1984  Nizza Sand  Andrés Gómez 1:6, 4:6
5. 7. Mai 1984  Hamburg (1) Sand  Juan Aguilera 4:6, 6:2, 6:2, 4:6, 4:6
6. 17. September 1984 Genf (2) Sand  Mats Wilander 6:3, 1:6, 3:6
7. 29. April 1985 Hamburg (2) Sand  Miloslav Mečíř 4:6, 1:6, 4:6
8. 19. Mai 1986  Florenz Sand  Andrés Gómez 3:6, 4:6

Finalteilnahmen

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Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 10. September 1984  Palermo Sand  Claudio Panatta  Tomáš Šmíd
 Blaine Willenborg
7:6, 3:6, 0:6

Einzelnachweise

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  1. www.svz.de: Aufschlag für die Kunst, vom 4. März 2016, abgerufen am 7. September 2016