Stienitzsee

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Stienitzsee
Blick vom Wachtelturm auf den See
Blick vom Wachtelturm auf den See
Geographische Lage Landkreis Märkisch-Oderland, Brandenburg
Zuflüsse Rüdersdorfer Mühlenfließ, Stranggraben
Abfluss Rüdersdorfer MühlenfließSpreeHavelElbeNordsee
Orte am Ufer Rüdersdorf bei Berlin, Petershagen/Eggersdorf
Daten
Koordinaten 52° 30′ 7″ N, 13° 49′ 8″ OKoordinaten: 52° 30′ 7″ N, 13° 49′ 8″ O
Stienitzsee (Brandenburg)
Stienitzsee
Fläche 2,11 km²[1]
Maximale Tiefe 14,5 m[1]
Mittlere Tiefe 6,6 m[1]
pH-Wert 8
Einzugsgebiet 116 km²[1]

Der Stienitzsee (zur Abgrenzung zum Kleinen Stienitzsee auch Großer Stienitzsee) liegt im Gemeindegebiet des Rüdersdorfer Stadtteils Hennickendorf bei Berlin.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1858 ließ die Gemeindeverwaltung den Seespiegels um 2,5 Meter absenken, damit die dort entdeckten Tonvorkommen erschlossen und abtransportiert werden konnte. Der Ton über die südliche Wasserstraße per Schiff hin zur Spree abtransportiert werden konnten. Im nördlichen Teil entstanden dadurch Nasswiesen (die sogenannten Gummiwiesen) und ein Erlenbruchwald. Es wurde direkt am Nordufer ein ca. 500 m langer Brettersteg angelegt. Die Tonvorkommen waren bis 1975 aufgebraucht.[2] Im Norden fließt das Annafließ aus dem 24 m höher gelegenen Herrensee und der Stranggraben aus dem Annatal in den See.[3] Nach Süd hin fließt er über das Rüdersdorfer Mühlenfließ in den Kalksee, Flakensee und Dämeritzsee in die Spree ab.

Direkt am See befindet sich ein Strandbad mit Sandstrand, Sportmöglichkeiten und Gastronomie.[4]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Badegewässerprofil nach Artikel 6 der Richtlinie 2006/7/EG und § 6 der Verordnung über die Qualität und die Bewirtschaftung der Badegewässer vom 6. Februar 2008 (BbgBadV) vom Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg, abgerufen am 20. Juni 2014.
  2. 50 Jahre NSG Lange-Damm-Wiesen und Unteres Annatal 2001, abgerufen am 9. August 2014.
  3. Stadtwiki-Strausberg - Annafließ, abgerufen am 9. August 2014.
  4. Stienitzsee im Verzeichnis von seen.de, abgerufen am 20. Juni 2014.