Hermann Münchmeyer der Jüngere

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Hermann Rudolf Münchmeyer (* 30. Juli 1875 in Hamburg; † 20. Juni 1950 in Hamburg-Rissen) war Kaufmann und Mitinhaber der Handelsfirma und Privatbank „Münchmeyer & Co.“.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Münchmeyer entstammte einer alten niedersächsischen Familie und war der Sohn des Hamburger Kaufmanns und Bankiers Alwin Münchmeyer d. Ä. (1844–1895) und der Therese Albert (1852–1932).

Er heiratete am 23. September 1905 in Hamburg Elisabeth Waitz (* 24. November 1885 in Hamburg; † nach 1962), die Tochter des Hamburger Oberarztes Heinrich Waitz (1850–1912) und der Elise Krogmann (1863–1942).

Sein Sohn war Alwin Münchmeyer der Jüngere (1908–1990), Inhaber der Firma „Münchmeyer & Co.“, Präsident des DIHT und Inhaber zahlreicher Aufsichtsratsposten.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grabplatte Familiengrab
Friedhof Ohlsdorf

Münchmeyer war Rittmeister der Reserve des Westfälischen Ulanen-Regiments Nr. 5 in Düsseldorf.

Ab 1900 war er Mitinhaber der väterlichen Firma „Münchmeyer & Co.“ in Hamburg und Mitglied der Handelskammer Hamburg, von 1923 bis 1926 deren Präses.

Außerdem war er Mitglied des Verwaltungsrates der Deutschen Reichsbahn, des Aufsichtsrats der Norddeutschen Bank, der Direktion der Berliner Disconto-Gesellschaft, der Hamburg-Amerika-Linie, der Hamburg-Bremer Feuer-Versicherungs-Gesellschaft, der Aachener-Münchener Feuer-Versicherungs-Gesellschaft, der Nord-Deutschen Versicherungs-Gesellschaft, der Deutsch-Atlantischen See-Kabel-Gesellschaft, der Hamburg-Bremer Rückversicherungs-Gesellschaft, der Rudolph-Karstadt-AG, der Niedersachsen-Versicherungs-Gesellschaft und der Kaufmannhaus-AG zu Hamburg.

Hermann Rudolf Münchmeyer wurde im Bereich der rondeelartigen Familiengrabanlage auf dem Ohlsdorfer Friedhof beigesetzt (Planquadrat AA 19 zwischen Waldstraße und Stiller Weg).[1]

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Einzelheiten bei Barbara Leisner, Heiko K. L. Schulze, Ellen Thormann: Der Hamburger Hauptfriedhof Ohlsdorf. Geschichte und Grabmäler, Verlag Hans Christians, Hamburg 1990, ISBN 3-7672-1060-6, Seite 134, Kat. 910, mit historischer Abbildung des 1920 von Carl G. Bensel geschaffenen Großanlage mit zentraler, 8 m hoher dorischer Säule