Hohe Asten

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Hohe Asten

Die Hohe Asten ist ein Bergbauernhof in der Gemeinde Flintsbach am Inn in Oberbayern. Es ist mit 1106 m der höchstgelegene ganzjährig bewirtschaftete Bauernhof (im Unterschied zu einer Alm, die nur im Sommer bewirtschaftet wird) Deutschlands. Die beiden Einsfirsthöfe Vorderasten (Asten 1) und Hinterasten (Asten 2) sind als Baudenkmäler in die Bayerische Denkmalliste eingetragen.[1]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorderasten, Asten 1
Hinterasten, Asten 2
Haflinger in der Nähe der Hohen Asten

Die Hohe Asten liegt am Osthang des Rehleitenkopfs etwa 200 Meter unter dem Gipfel.

Für Besucher ist die Hohe Asten nur zu Fuß erreichbar. Ein Wanderweg mit einem steilen Aufstieg führt von Flintsbach aus zur Hohen Asten, ein anderer vom Bichlersee bei Niederaudorf, jeweils nach ca. 1½ Stunden Fußmarsch. Im Winter ist die Abfahrt nach Flintsbach als Rodelbahn beliebt, allerdings, besonders bei vereistem Schnee, auch gefährlich, wie einige Kreuze am Wegesrand verkünden.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bergbauernhof bildet unter der Bezeichnung "Asten" einen Gemeindeteil von Flintsbach am Inn. Im amtlichen Ortsverzeichnis Bayerns zur Volkszählung von 1987 ist Asten als Einöde mit drei Gebäuden mit Wohnraum und einer Bevölkerung von acht verzeichnet.[2] Im 19. Jahrhundert war Asten noch ein Weiler mit sechs Wohngebäuden und 21 Einwohnern.[3]

Im Haus Hinterasten ist eine Gastwirtschaft eingerichtet, die ein beliebtes Einkehrziel für Wanderer ist. Vom Wirtshaus aus hat man eine gute Aussicht auf das Inntal sowie die bayerischen und Tiroler Berge.

Ausflugsziele in der Umgebung sind der Riesenkopf, der Rehleitenkopf und die Maiwand. Beim Aufstieg von Flintsbach aus kann man gut einen Abstecher zur Wallfahrtskirche auf dem Petersberg machen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hohe Asten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Denkmalliste für Flintsbach am Inn (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege. Abgerufen am 11. November 2018 (Denkmalnummer D-1-87-131-17/18)
  2. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, S. 133 (Digitalisat).
  3. Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen von 1871), Sp. 242, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).

Koordinaten: 47° 42′ 0″ N, 12° 6′ 59″ O