Hoher Landsberg

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Hoher Landsberg
Höhe 498 m ü. NHN
Lage Bayern, Deutschland
Gebirge Steigerwald
Koordinaten 49° 35′ 43″ N, 10° 17′ 52″ OKoordinaten: 49° 35′ 43″ N, 10° 17′ 52″ O
Hoher Landsberg (Bayern)
Hoher Landsberg

Der Hohe Landsberg ist mit 498 m ü. NHN[1] der zweithöchste Berg im Steigerwald.[2] Er liegt im westlichen Teil des Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim in Mittelfranken. Bekannt ist der Berg durch die Burgruine Hohenlandsberg.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obwohl der Hohe Landsberg etwas niedriger als der benachbarte Scheinberg ist, erkennt man den Berg aufgrund seiner Höhe und der Ruine bereits von weitem. Von der Westseite aus wirkt der Berg ziemlich markant. Der Berg bietet eine gute Aussicht über die anliegenden Weinberge.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geschichte der Burg und der Besitzer des Hohenlandsbergs ist lang und wechselhaft. Der Hohenlandsberg, auch Landsberg und in älteren Urkunden Landsburg genannt, soll schon in früher Zeit eine keltische Höhenburg gewesen sein. In späterer Zeit stand hier bis 1554 eine sehr stark befestigte Burg, die der „Spiegel Frankens“ genannt wurde. Diese Burg war Königsgut.[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Berg befindet sich die Burgruine Hohenlandsberg. Die Wall- und Mauerreste sind noch gut sichtbar. Im Mittelalter wechselten hier viele Besitzer. Vor allem zwischen den Schwarzenbergern und dem Ansbacher Markgrafen kam es zu heftigem Besitzstreit. Raubzüge des Albrecht Alcibiades vom Hohenlandsberg aus ins benachbarte würzburgische und Schwarzenberger Gebiet führten schließlich dazu, dass die Burg im April 1554 zerstört wurde.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. BayernAtlas. Abgerufen am 28. Dezember 2017.
  2. nea-net internetservice GmbH, D-91456 Diespeck: Burgruine Hohenlandsberg. Abgerufen am 28. Dezember 2017.
  3. Manfred Gößwein: Hohenlandsberg. Abgerufen am 28. Dezember 2017.
  4. Ruine Hohenlandsberg - Sehenswertes - Markt Willanzheim. Abgerufen am 28. Dezember 2017.