Hohlschaftkegel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.
Dieser Artikel oder Abschnitt besteht hauptsächlich aus Listen, an deren Stelle besser Fließtext stehen sollte. Bitte hilf Wikipedia, das zu verbessern. Mehr zum Thema ist hier zu finden.

Der Hohlschaftkegel, kurz HSK genannt, wird als Werkzeugaufnahme in Werkzeugmaschinen verwendet. Er kann als Nachfolger und Weiterentwicklung des Steilkegels betrachtet werden.

Besondere Eigenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hohlschaftkegel HSK A63; mittig: Indexkerbe „deutsches Eck“, links: Nut für Nutenstein, quer: Rille für Werkzeughandling
Zeichnung eines Hohlschaftkegels HSK A63
HSK A63
  • genormt nach DIN 69893
  • kleiner (ca. 30 %) und leichter (ca. 50 %) gegenüber dem Steilkegel
    • dadurch auch einfacherer und schnellerer Werkzeugwechsel
  • hohe Steifigkeit aufgrund der Abstützung an der Werkzeugaufnahme über den Bund
  • Übertragen von Drehmomenten
    • Kraftschlüssig durch die Kegel- und Anlagefläche
    • Formschlüssig über die Mitnehmernuten
  • durch Mitnehmer können über Formschluss ruckartige Belastungen und große Drehmomente übertragen werden
  • hervorragende Wechselgenauigkeit (3 μm), da aufgrund
    • der Plananlage am Bund eine axiale Positioniergenauigkeit gegeben ist
    • der engen Kegeltoleranz Rundlaufabweichungen minimiert werden
  • für hohe Drehzahlen geeignet, da Probleme in Folge des Aufweitens der Spindel, wie sie beim Steilkegel bestehen, nicht auftreten; 2 Gründe:
    • der Hohlschaftkegel weitet sich durch die Zentrifugalkraft im gleichen oder höheren Maße auf als die Spindel (erzeugt eine Spannkrafterhöhung)
    • die Plananlage verhindert ein Nachrutschen in Axialrichtung.
  • Das Spannen des Hohlschaftkegels in der Spindel ist - sofern eine HSK-Form mit Mitnehmer verwendet wird - nur in einer Position möglich. Zur Orientierung dient hier die Indexkerbe ("Deutsches Eck")

Hohlschaftkegel für Drehmaschinen (HSK-T)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die einzige Unterscheidung des HSK-T zu den bisherigen HSK-Formen für rotierende Bearbeitung liegt in den enger tolerierten Mitnehmern.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]