Holzhausen (Georgsmarienhütte)

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Klosterkirche und Kloster Ohrbeck

Holzhausen ist ein Stadtteil der selbständigen Gemeinde Georgsmarienhütte in Niedersachsen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Holzhausen liegt im Osnabrücker Land zwischen der Stadt Osnabrück im Norden und dem Teutoburger Wald im Süden.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Norden beginnend im Uhrzeigersinn:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als im Jahr 1147 die Zusammengehörigkeit der Bauerschaften zu den Osnabrücker Kirchen neu geregelt und mehrere ehemalige Bauerschaften dem Kirchspiel St. Johann zugeordnet wurden, wurde Holzhausen (Holthusen) erstmals urkundlich genannt. 1856 baute der Georgs-Marien-Bergwerks- und Hüttenverein ein Eisenhüttenwerk in der Gemeinde Malbergen, heute ebenfalls ein Stadtteil von Georgsmarienhütte. 1886 gründeten Bürger den Schützenverein Sutthausen/Holzhausen. Zum eigenen katholischen Seelsorgebezirk wurde Holzhausen im Jahr 1924. Im selben Jahr wurde der Fußballverein DJK Holzhausen gegründet, der heute BSV Holzhausen 1924 e.V. heißt. 1938 wurden Malbergen und Teile von Holzhausen nach Georgsmarienhütte eingemeindet. 1970 schlossen sich die Landgemeinden Oesede, Kloster Oesede, Harderberg, Holsten-Mündrup, das südliche Holzhausen sowie das Industriedorf Georgsmarienhütte zur Stadt Georgsmarienhütte zusammen. Der Norden der Gemeinde, Sutthausen, wurde Teil der Stadt Osnabrück.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1512 - 24 Schatzpflichtige Einwohner
  • 1601 - 27
  • 1651 - 41
  • 1772 - 84
  • 1821 - 140
  • 1858 - 461 (mit Sutthausen und Wulften)
  • 1885 - 414
  • 1905 - 500
  • 1939 - 2777
  • 1951 - 4161
  • 1961 - 5643
  • 2006 - etwa 5.500
  • 2007 - etwa 4.950 [1]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haus Ohrbeck

Im Haus Ohrbeck befindet sich eine Heimvolkshochschule des Landes Niedersachsen in Trägerschaft des Bistums Osnabrück und des Franziskanerordens im Kloster Ohrbeck.

Sehenswert ist die römisch-katholische St. Antonius-Kirche. Der Augustaschacht Ohrbeck ist ein Mahnmal zum Gedenken an das Arbeitserziehungslager aus der Zeit des Nationalsozialismus.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • BSV Holzhausen 1924 e.V.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Antoniusschule (Grundschule)
  • Stadtbibliothek KÖB Georgsmarienhütte (Nebenstelle)

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Quelle: „Stadtgeschichte in Jahreszahlen“, zusammengestellt von Rudolf Richter

Koordinaten: 52° 13′ 15,47″ N, 8° 0′ 41,17″ O