Horst Sakulowski

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Horst Sakulowski (* 28. August 1943 in Saalfeld) ist ein deutscher Maler, Zeichner, Grafiker und Videokünstler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Horst Sakulowski studierte von 1962 bis 1967 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (bei Bernhard Heisig). Seit 1967 ist er freischaffend in Weida/Thüringen, wo er auch mit seiner Ehefrau Karin Berger lebt. Er ist der Vater von Rolf Sakulowski.[1]

Seine Arbeitsgebiete sind Malerei, Zeichnung, Grafik, Plastik, Foto-, Film und Videokunst. Sakulowski hatte in der DDR und seit der deutschen Wiedervereinigung eine bedeutende Zahl von Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen, u. a. von 1972 bis 1988 auf der VII. bis X. Kunstausstellung der DDR in Dresden.

Werkstandorte sind u. a. Altenburg, Lindenau-Museum, Bad Frankenhausen, Panorama Museum, Berlin, Sammlung Deutscher Bundestag, Dresden, Staatliche Kunstsammlungen, Gera, Kunstsammlung, Halle, Staatl. Galerie Moritzburg, Jena, Romantikerhaus, Mühlhausen, Mühlhäuser Museen und Weida, Osterburg.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Sein Thema ist der leidende Mensch, seine Arbeiten geprägt von einem hohen humanistischen und ethischen Ideal.“[2]

Darstellung Sakulowskis in der bildenden Kunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemälde (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1525 – Deutschland in Erwartung (1975), Kunstgalerie Gera.

Einzelausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1965 Leipzig, Galerie Engewald
  • 1971 Berlin, Kulturhaus
  • 1977 Magdeburg, Galerie des Staatlichen Kunsthandels
  • 1988 Weida, Galerie der Osterburg
  • 1989 Gera, Galerie am Markt
  • 1993 Gera, Kunstsammlung Gera; Bad Frankenhausen, Panorama Museum; Saalfeld, Thüringer Heimatmuseum
  • 1995 Coburg, Kunstverein
  • 1996 Meiningen, Städtische Galerie Ada, Reithalle und Dresdner Bank; Potsdam, Galerie im Alten Rathaus
  • 1997 Kleinsassen, Kunststation
  • 1998 Erfurt, Bilderhaus Krämerbrücke
  • 1999 Eisenhüttenstadt, Städtische Galerie
  • 2001 Erfurt, Kunsthalle
  • 2002 Sondershausen, Schloßmuseum
  • 2003 Saalfeld, Stadtmuseum
  • 2006 Volkenroda, Christuspavillon
  • 2007 Mühlhausen, Galerie Thoms
  • 2008 Apolda, Kunsthaus
  • 2010 Meiningen, Städtische Galerie Ada
  • 2013 Greiz, Oberes und Unteres Schloss
  • 2015 Neu-Isenburg, Stadtmuseum "Haus zum Löwen"

Literatur/Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Horst Sakulowski: Zeichnung, Malerei, Grafik ...Thüringer Landesmuseum Heidecksburg Rudolstadt 2001.
  • Horst Sakulowski: Verstrickungen. Verlag Förster & Borries 2006.
  • Horst Sakulowski: Zwiegespräche. Verlag Förster & Borries 2008.
  • Horst Sakulowski: Non finito. Hrsg.: Museen der Schloss- und Residenzstadt Greiz. Verlag Förster & Borries 2013. ISBN 978-3-9814619-6-1

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Saalfelder Feengrotten und Tourismus GmbH (Hrsg.): Die Saalfelder Feengrotten – 100 Jahre – 100 Entdeckungen. Sutton, Erfurt 2014, ISBN 978-3-95400-334-1, S. 82 (Teilansicht [abgerufen am 25. Januar 2020]).
  2. Kunst in der Hugenottenhalle
  3. Reinhard Schulze: Kurt Pesl auf der Osterburg Weida. 21. Mai 2020, abgerufen am 15. August 2022 (deutsch).