Horst Scholze

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Horst Scholze (* 5. Oktober 1921 in Sohland an der Spree; † 12. Juni 1990 in Würzburg) war ein deutscher Glaschemiker. Er erforschte u. a. das Sol-Gel-Verfahren und begründete die Ormosil-Forschung.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Horst Scholze schloss 1951 sein Chemiestudium in Würzburg ab. Danach arbeitete er 1953–1961 als wissenschaftlicher Assistent am Max-Planck-Institut für Silikatforschung. 1959 habilitierte er mit der Arbeit Der Einbau des Wassers in Gläsern. Von 1963 bis 1971 war er Professor und Direktor des neuen Instituts für Silikattechnik an der TU Berlin. Von 1971 bis zu seiner Emeritierung 1986 arbeitete er als Direktor des neuen Fraunhofer-Instituts für Silicatforschung in Würzburg.[2]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hermann Salmang, Horst Scholze (Hrsg.): Keramik. 7. Auflage. Springer Science & Business Media, 2006, ISBN 978-3-540-63273-3 (Google Books).
  2. Zur Person: Prof. Dr. Horst Scholze. main-echo.de; 17. März 2010