Hoyt Axton

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Hoyt Wayne Axton (* 25. März 1938 in Comanche, Oklahoma; † 26. Oktober 1999 in Helena, Montana) war ein US-amerikanischer Country-Sänger, Songwriter und Schauspieler.

Leben[Bearbeiten]

Hoyt Axton war Sohn der bekannten Songwriterin Mae Axton, die als Koautorin am Elvis Presley Hit Heartbreak Hotel beteiligt war. Hoyt erhielt eine umfassende musikalische Ausbildung. Nach seiner Militärzeit begann er in den späten 1950er Jahren als Folksänger an der amerikanischen Westküste.

1962 schrieb er gemeinsam mit Ken Ramsey Greenback Dollar, mit dem das Kingston Trio einen Hit erzielte. Dieser Erfolg brachte ihm zwar kein Geld, dafür aber einen Schallplattenvertrag mit dem Horizon-Label ein. In schneller Folge wurden die Alben The Balladeer und Thunder ‘n Lightnin’ veröffentlicht. 1968 wurde sein Song The Pusher von der Rockband Steppenwolf zum Hit gemacht und im Film Easy Rider verwendet. Er wechselte mehrfach das Label und spielte weitere Alben ein. Erfolg hatte er allerdings zunächst nur als Songwriter. 1969 gelang der Band Three Dog Night mit seinem Joy To The World ein Welthit. Außerdem griffen zahlreiche Stars der Country-Musik auf sein Material zurück.

Nach weiteren Label-Wechseln unterschrieb er 1974 bei A & M. Hier gelangen ihm mit When The Morning Comes und Boney Fingers erstmals eigene Hits. 1979 gründete er sein eigenes Label, Jeremiah. Hier schaffte er mit Della And The Dealer einen weiterer Top-10-Hit. Neben seinen musikalischen Aktivitäten wirkte er in mehreren Filmen und Fernsehserien mit, unter anderem 1965 in Unvergessene Lieder aus der Serie Bonanza, 1979 in The Black Stallion und 1984 in Gremlins

1995 erlitt der stark übergewichtige Axton einen Herzinfarkt. Er erholte sich aber vollständig. Hoyt Axton starb am 26. Oktober 1999.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben
  • 1962: The Balladeer (Horizon)
  • 1963: Thunder’ n Lightnin’ (Horizon)
  • 1963: Saturday’s Child (Horizon)
  • 1964: Hoyt Axton Explodes! (Vee-jay)
  • 1965: Mr. Greenback Dollar Man (Surrey)
  • 1966: Hoyt Axton Sings Bessie Smith (Exodus)
  • 1969: My Griffin Is Gone (Columbia)
  • 1971: Joy To The World (Capitol)
  • 1971: Country Anthem (Capitol)
  • 1973: Less Than The Song (A&M)
  • 1974: Life Machine (A&M)
  • 1975: Southbound (A&M)
  • 1976: Fearless (A&M)
  • 1977: Snowblind Friend (MCA)
  • 1978: Free Sailin’ (MCA)
  • 1979: A Rusty Old Halo (Jeremiah)
  • 1980: Where Did The Money Go? (Jeremiah)
  • 1981: Live! (Jeremiah)
  • 1982: Pistol Packin’ Mama (Jeremiah)
  • 1984: American Dreams (Jeremiah)
  • 1990: Spin Of The Wheel (dpi)
  • 1995: Jeremiah Was A Bullfrog (Youngheart Music)

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]