Hrunamannahreppur

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Hrunamannahreppur
Basisdaten
Staat: Island
Region: Suðurland
Wahlkreis: Suðurkjördæmi
Sýsla: Árnessýsla
Einwohnerzahl: 786 (1. Januar 2019)
Fläche: 1375 km²
Bevölkerungsdichte: 1 Einwohner/km²
Postleitzahl: 801
Politik
Gemeindenummer 8710
Bürgermeister: Ísólfur Gylfi Pálmason
Kontakt
Website: www.fludir.is
Karte
Lage von Hrunamannahreppur

Koordinaten: 64° 7′ 30″ N, 20° 21′ 27″ W

Hrunamannahreppur (auch Ytri-Hreppur) ist eine Gemeinde in der Region Suðurland im Süden Islands. Am 1. Januar 2019 hatte die Gemeinde 786 Einwohner bei einer Fläche von 1.375 km². Der größte Ort ist Flúðir mit 432 Einwohnern.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Häuser in Flúðir

Südöstlich von Hrunamannahreppur liegt die Gemeinde Skeiða- og Gnúpverjahreppur, nordwestlich die Gemeinde Bláskógabyggð. Die nächsten größeren Orte sind Laugarás und Reykholt.

Hrunamannahreppur liegt östlich des Flusses Hvítá, die sich über den bekannten und touristisch bedeutsamen Wasserfall Gullfoss in eine enge Schlucht stürzt. Durch den Ort Flúðir fließt, in Stromschnellen (isl. flúðir), der Quellfluss Litla-Laxá.

Flúðir[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flúðir [ˈfluːðɪr] erstreckt sich nördlich des Hofes Hellisholt mit seinen heißen Quellen, die zur Versorgung mit heißem Wasser und für Treibhäuser verwendet werden. Flúðir liegt an der Straße 30. Hier befindet sich die größte Pilzzuchtstation Islands.

Während des Zweiten Weltkriegs wurden Bestände der Landesbibliothek und des Nationalmuseums in Reykjavík in Flúðir aufbewahrt.[1]

1899 entdeckte der Geologe Helgi Pjeturss (Pétursson) Reste von Moränen in Hellisholt, die in die Forschung über die Eiszeitperioden eingegangen sind.[2]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flúðir ist über den Skeiða- og Hrunamannavegur S30 an den Hringvegur angebunden.

Töchter und Söhne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fjalla-Eyvindur (* 1714 auf dem Hof Hlíð; † 1783), isländischer Geächteter

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jens Willhardt, Christine Sadler: Island. 3. aktualisierte und überarbeitete Auflage. Michael Müller, Erlangen 2003, ISBN 3-89953-115-9, S. 295f.
  2. Archivlink (Memento des Originals vom 2. Februar 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.heimur.is

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Flúðir – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien