Hubertus von Luckner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Hubertus Graf von Luckner (* 26. August 1954 in Bad Oldesloe) ist ein deutscher Bankkaufmann und Kommendator des Johanniterordens.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Graf Luckner wurde als zweiter Sohn von Ernst-Günther von Luckner (1919–1993) und dessen Frau Ingemarie geboren. Er besuchte die Theodor-Mommsen-Schule in Bad Oldesloe. Nach dem Abitur 1973 wurde er Reserveoffizier bei den Panzeraufklärern. Er studierte Volkswirtschaft an der Christian-Albrechts-Universität Kiel. Als Diplom-Volkswirt ging er 1981 zur Commerzbank und 1988 als Direktor zur IKB Deutschen Industriebank. Der dreifache Vater ist verheiratet mit Sabine geb. von Gwinner, Tochter des Otto von Gwinner.

Nach dem Tod seines Vaters 1993 folgte er ihm als 34. Klosterprobst des Klosters Uetersen nach.[1] 2013 wurde er für weitere 10 Jahre wiedergewählt.[2] Er ist amtierender Vorsitzender der schleswig-holsteinischen Ritterschaft.[3] Die Schleswig-Holsteinische Genossenschaft des Johanniterordens wählte ihn 2011 zum Regierenden Kommendator.[4] Mit anderen Johannitern betrieb er den Bau des Hospizes am Klinikum Elmshorn.[5]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Elsa Plath-Langheinrich: Das Kloster am Uetersten End (2008)
  • Elsa Plath-Langheinrich: Kloster Uetersen in Holstein. Mit Zisterzienserinnen und Adeligen Stiftsdamen durch acht Jahrhunderte. 2009

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hamburger Abendblatt vom 23. Dezember 2006: Uetersen: Adel verwaltet.
  2. Hamburger Abendblatt vom 19. April 2008: Graf Luckner bringt Schwung ins Klosterleben
  3. Schleswig-Holsteinische Ritterschaft: Die Organe der Ritterschaft
  4. Ritterschlag des Johanniterordens
  5. Uetersener Nachrichten vom 25. September 2011: Hospiz feierte Richtfest und startete Spendenaktion
VorgängerAmtNachfolger
Ernst-Günther von LucknerProbst des Klosters Uetersen
seit 1993
./.