Ingemar König

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Ingemar König (* 16. Dezember 1938 in Saaz) ist ein deutscher Althistoriker.

Ingemar König studierte von 1960 bis 1967 Geschichte, Romanistik (Französisch), Germanistik an den Universitäten Tübingen, Genf und Bern. 1967 wurde er in Tübingen promoviert und war anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Alte Geschichte und Epigraphik an der Universität Bern. Dort arbeitete er am CIL XVII: Miliaria Romana [Narbonensis, Tres Galliae]. Ab 1972 war König Akademischer Rat an der Universität Trier, wo er sich 1983 habilitierte und ab 1988 Inhaber einer Außerplanmäßigen Professur war. 2004 ging er in den Ruhestand.

König beschäftigt sich mit allen Bereichen der Römischen Geschichte und mit dem römischen Staatsrecht.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Meilensteine der Gallia Narbonensis. Studien zum Straßenwesen der Provincia Narbonensis. Bern 1970 (Itinera Romana 3; = Dissertation, Universität Tübingen)
  • Die gallischen Usurpatoren von Postumus bis Tetricus. C.H. Beck. München 1981, ISBN 3-406-04801-3 (Vestigia, Bd. 31).
  • Der römische Festkalender der Republik. Feste, Organisation und Priesterschaften (mit Angelika König). Reclam, Stuttgart 1991, ISBN 3-15-008693-0.
  • Der römische Staat. Teil 1: Die Republik. Reclam, Stuttgart 1992, ISBN 3-15-008834-8.
  • Der römische Staat. Teil 2: Die Kaiserzeit. Reclam, Stuttgart 1997, ISBN 3-15-009615-4.
  • Aus der Zeit Theoderichs des Grossen. Einleitung, Text, Übersetzung und Kommentar einer anonymen Quelle. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1997, ISBN 3-534-13277-7 (Texte zur Forschung, Bd. 69).
  • Kleine römische Geschichte. Reclam, Stuttgart 2001, ISBN 3-15-010482-3.
  • Vita Romana. Vom täglichen Leben im alten Rom. Theiss, Stuttgart 2004, ISBN 3-8062-1902-8
  • Die Spätantike. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2007, ISBN 978-3-534-16740-1. (Rezension von Daniel Syrbe)
  • Caput Mundi. Rom – Weltstadt der Antike. Theiss, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-8062-2197-8 (auch Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]