Ino Augsberg

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Ino Augsberg (* 1976 in Wetzlar) ist ein deutscher Rechtsphilosoph und Hochschullehrer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Augsberg absolvierte ein Studium der Philosophie, Kunstgeschichte, Literatur- und Rechtswissenschaft an den Universitäten in Freiburg im Breisgau und Heidelberg. 2001 erfolgte in Freiburg die Promotion zum Dr. phil. mit der Arbeit "Wiederbringung des Seienden": zur ontologischen Differenz im seinsgeschichtlichen Denken Martin Heideggers. Anschließend studierte er weiter Rechtswissenschaften. Das Erste Juristische Staatsexamen legte er 2004 ab. Anschließend war er bis 2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Öffentliches Recht und Staatslehre der Universität Hamburg bei Karl-Heinz Ladeur. 2006 folgte das Zweite Juristische Staatsexamen, 2008 die Promotion zum Dr. iur. mit der Arbeit Die Lesbarkeit des Rechts: texttheoretische Lektionen für eine postmoderne juristische Methodologie. Von 2008 bis 2013 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Akademischer Rat am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Kirchenrecht der Ludwig-Maximilians-Universität München bei Stefan Korioth. Dort erfolgte 2013 die Habilitation.

Nach einer Lehrstuhlvertretung an der Universität Bayreuth folgte Augsberg zum Wintersemester 2013/14 einem Ruf an die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Dort ist er Inhaber des Lehrstuhls für Rechtsphilosophie und Öffentliches Recht sowie Co-Direktor des Hermann Kantorowicz-Instituts für juristische Grundlagenforschung.

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • „Wiederbringung des Seienden“. Zur ontologischen Differenz im seinsgeschichtlichen Denken Martin Heideggers. Verlag Wilhelm Fink, München 2003. ISBN 3-7705-3805-6
  • mit Karl-Heinz Ladeur: Toleranz - Religion - Recht: Die Herausforderung des "neutralen" Staates durch neue Formen der Religiosität in der postmodernen Gesellschaft. Mohr Siebeck 2007, ISBN 978-3161490729
  • mit Karl-Heinz Ladeur: Die Funktion der Menschenwürde im Verfassungsstaat. Humangenetik – Neurowissenschaft – Medien. Verlag Mohr Siebeck, Tübingen 2008. ISBN 978-3-16-149617-2
  • Denken in Netzwerken. Zur Rechts- und Gesellschaftstheorie Karl-Heinz Ladeurs. Verlag Mohr Siebeck, Tübingen 2009. ISBN 978-3-16-149924-1
  • Die Lesbarkeit des Rechts. Texttheoretische Lektionen für eine postmoderne juristi-sche Methodologie. Velbrück Wissenschaft, Weilerswist 2009. ISBN 978-3-938808-65-8
  • Informationsverwaltungsrecht. Zur kognitiven Dimension der rechtlichen Steuerung von Verwaltungsentscheidungen. Verlag Mohr Siebeck, Tübingen 2014. ISBN 978-3-16-152810-1

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]