International Bertelsmann Forum

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Das International Bertelsmann Forum (IBF) ist eine Veranstaltung der Bertelsmann Stiftung. Das International Bertelsmann Forum gibt seit über zehn Jahren europäischen Führungspersönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Kultur die Gelegenheit zum informellen Gedankenaustausch. Thematisiert werden dabei zukünftige Aufgaben im Bereich der Europa-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Im Fokus stehen außerdem die wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit sowie der kulturelle Austausch. Für jedes International Bertelsmann Forum erarbeitet das Centrum für angewandte Politikforschung (C·A·P) ein Strategiepapier, dass die Diskussionen des Forums strukturiert die, in die Ergebnisse der kontinuierlichen Europaarbeit der Bertelsmann Stiftung und der Bertelsmann Forschungsgruppe Politik am C·A·P einfließen.

Ursprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem International Bertelsmann Forum möchte die Bertelsmann Stiftung abseits des politischen Alltags in einer Verbindung aus intensivem Perspektivdenken und freundlich entspannter Atmosphäre eine Plattform für ein offenes Streitgespräch bieten. Dieses Angebot wird von der europäischen Politik regelmäßig angenommen.

Ablauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das IBF sind zwei Tage andauernde Gespräche. Dabei werden vor allem Probleme der Weltwirtschaft und der internationalen Beziehungen besprochen.

Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gäste des X. International Bertelsmann Forums 2006 vom 22.-23. September 2006 in Berlin waren Präsidenten, Ministerpräsidenten und Regierungschefs mehrerer europäischer Staaten, ehemalige Regierungsmitglieder auch außereuropäischer Staaten, hoch- und höchstrangige Institutionenvertreter. Zu den Teilnehmern 2006 gehörten:

  • Werner Weidenfeld (Mitglied des Vorstands, Bertelsmann Stiftung, Gütersloh; Direktor, Centrum für angewandte Politikforschung, Ludwig-Maximilians-Universität, München)
  • Angela Merkel (Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Berlin)
  • Dominique de Villepin (Premierminister der Französischen Republik, Paris)
  • Guy Verhofstadt (Premierminister des Königreichs Belgien, Brüssel)
  • Ferenc Gyurcsány (Premierminister der Republik Ungarn, Budapest)
  • José Manuel Barroso (Präsident der Europäischen Kommission, Brüssel)
  • Henry Kissinger (Ehemaliger Außenminister der Vereinigten Staaten von Amerika, Washington)
  • Carlo Azeglio Ciampi (Ehemaliger Präsident der Italienischen Republik, Rom)
  • Franz Josef Jung (Bundesminister der Verteidigung der Bundesrepublik Deutschland, Berlin)
  • Radosław Sikorski (Verteidigungsminister der Republik Polen, Warschau)
  • Marc Perrin de Brichambaut (Generalsekretär, Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Wien)
  • Fred Kempe (Vorstandsvorsitzender, The Atlantic Council of the United States, Washington)
  • Jean-Claude Trichet (Präsident, Europäische Zentralbank, Frankfurt am Main)
  • Ivan Mikloš (Ehemaliger Finanzminister und stellvertretender Premierminister der Slowakischen Republik, Bratislava)
  • Shigeo Katsu (Vizepräsident, Weltbank, Washington)
  • Aleksander Kwaniewski (Ehemaliger Präsident der Republik Polen, Warschau)
  • İlham Əliyev (Präsident der Republik Aserbaidschan, Baku)
  • Georgi Parvanov (Präsident der Republik Bulgarien, Sofia)
  • Nik Gowing (Hauptprogrammgestalter, BBC World, London)
  • Gernot Erler (Staatsminister, Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland; Mitglied des Deutschen Bundestags, Berlin)
  • Carl Bildt (Vorsitzender, Kreab Group; Mitglied, Internationale Kommission für den Balkan; ehemaliger Premierminister des Königreichs Schweden, Stockholm)
  • Prinz Mohammed Bin Faisal bin Turki (Direktor, Abteilung für Angelegenheiten der Europäischen Union, Ministerium des Auswärtigen des Königreichs Saudi-Arabien, Riad)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]