Irši

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Irši (dt. Hirschenhof)
Wappen fehlt
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Irši (Lettland)
Basisdaten
Staat: Lettland Lettland
Verwaltungsbezirk: Bezirk Aizkraukle
Koordinaten: 56° 47′ N, 25° 36′ OKoordinaten: 56° 47′ 28″ N, 25° 35′ 30″ O
Einwohner: 361 (2014)
Höhe: 131 m
Webseite: www.koknese.lv
Pērses pamatskola Iršos.jpg
Schule in Irši

Irši (deutsch: Hirschenhof) ist eine Ortschaft im Bezirk Aizkraukle in Lettland. Sie liegt etwa 100 Kilometer östlich von Riga.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Landgut Hirschenhof entstand 1637 als Geschenk der Königin Christine an Kapitän Abraham Larsson Hirsch.[1] Ab 1766 siedelte Kaiserin Katharina II. deutsche Kolonisten an, deren Nachkommen hier bis 1939 lebten.[2] Das Gut gehörte der lutherischen Gemeinde Linden (lettisch: Liepkalne). Es gibt auch einen Friedhof. Forscher zählten 138 Grabsteine beim Besuch des Friedhofs im Jahr 1989.[3] Auf den Grabsteinen sind die Namen von 176 Personen zu lesen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

in der Reihenfolge des Erscheinens

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hans Feldmann, Heinz von zur Mühlen (Hrsg.): Baltisches historisches Ortslexikon, Teil 2: Lettland (Südlivland und Kurland). Böhlau, Köln 1990, S. 219.
  2. Wilfried Schlau: Zur Wanderungs- und Sozialgeschichte der baltischen Deutschen. In: Ders. (Hrsg.): Die Deutsch-Balten. Langen Müller, München 1995, ISBN 3-7844-2524-0, S. 32–50, hier S. 40.
  3. Gustav Gangnus, Helmut Gangnus: Grabinschriften auf dem Friedhof Linden/Liepkalne der Kolonie Hirschenhof/Irši bei Kokenhusen/Koknese. Funde 1988/89. In: Deutsch-Baltische Genealogische Gesellschaft (Hrsg.): Baltische Ahnen- und Stammtafeln (BAST), 39. Jahrgang, 1997. Isabella von Pantzer, Köln 1997, ISSN 0408-2915, S. 136–141.