Isertoq

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Isertoq (der Verschwommene/Undurchsichtige)
Isertoĸ
Kommune Kommuneqarfik Sermersooq
Distrikt Ammassalik
Geographische Lage 65° 19′ 12″ N, 38° 35′ 24″ WKoordinaten: 65° 19′ 12″ N, 38° 35′ 24″ W
Isertoq (Grönland)
Isertoq
Höhe m
Einwohner 62
(1. Juli 2018)
Gründung 1942
Zeitzone UTC-3

Isertoq [iˈsɜtːɔq] (nach alter Rechtschreibung Isertoĸ; Kitaamiusut Isortoq) ist eine grönländische Siedlung im Distrikt Ammassalik in der Kommuneqarfik Sermersooq.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Isertoq liegt an der Nordküste der kleinen gleichnamigen Insel inmitten einer vorgelagerten Inselgruppe zwischen dem Isertup Kangertiva und einer unbenannten Bucht. Eine lediglich 30 m breite Meerenge trennt die Insel vom Festland. Bis zum Distrikthauptort Tasiilaq sind es 62 Kilometer nach Osten, wobei es sich damit auch um den nächstgelegenen Ort handelt. Isertoq ist der südlichste Ort des Distrikts.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Früher waren die Bewohner Ostgrönlands Nomaden und wechselten ihre Wohnorte jedes halbe Jahr. 1920 wurde die Insel erstmals fester besiedelt, aber von einer Gründung wurde erst 1942 gesprochen.[2]

Infrastruktur und Versorgung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Isertoq kann per Schiff maximal von Juni bis November erreicht werden. Zudem existiert der Heliport Isertoq. Die Bewohner bewegen sich in und um den Ort zu Fuß, mit dem Boot und im Winter mit dem Hundeschlitten und Schneemobilen.[2]

In Isertoq existiert eine Pilersuisoq-Filiale, die die Bewohner mit Waren versorgt. Die Strom- und Wasserversorgung wird von Nukissiorfiit übernommen. Müll wird deponiert oder in der 2000 in Betrieb genommenen Verbrennungsanlage verbrannt.

Bebauung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Isertoq (2017)

Isertoq hat eine Schule, ein Servicegebäude, das auch als Hotel fungiert, ein Altenheim, eine Spielgruppe, ein Versammlungsgebäude und ein Büro.[2]

Söhne und Töchter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohnerzahl von Isertoq ist stark rückläufig. Seit Ende der 1970er Jahre hat sich die Bevölkerungszahl etwa gedrittelt.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Isertoq – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Karte mit allen offiziellen Ortsnamen bestätigt vom Oqaasileriffik, bereitgestellt von Asiaq
  2. a b c Isertoq bei sermersooq2018.gl
  3. Einwohnerzahl Isertoq 1977–2018 bei bank.stat.gl