Iwan Iwanowitsch Sajenko

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Iwan Sajenko

Iwan Sajenko 2010

Spielerinformationen
Name Иван Иванович Саенко
Iwan Iwanowitsch Sajenko
Geburtstag 17. Oktober 1983
Geburtsort MaslowkaSowjetunion
Größe 1,78 m
Position Stürmer
Junioren
Jahre Station
Fakel Woronesch
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2001
2002
2002–2005
2005–2008
2008–2010
Karlsruher SC
FK Fakel Woronesch
Karlsruher SC
1. FC Nürnberg
Spartak Moskau
2 0(0)
13 0(4)
84 (21)
83 (18)
31 0(1)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2006–2008 Russland 13 (0)
 
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: Karriereende

Iwan Iwanowitsch Sajenko [ɪˈvan ɪˈvanəvʲɪtʲɕ sʌˈjɛnkə] (russisch Иван Иванович Саенко, wiss. Transliteration Ivan Ivanovič Saenko, englische Transkription Ivan Saenko; * 17. Oktober 1983 in Maslowka, Oblast Woronesch, UdSSR) ist ein ehemaliger russischer Fußballspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Iwan Sajenko stammt aus einer Fußballerfamilie; sein Vater ist Trainer des russischen Frauenfußballmeisters FC Energie Woronesch.

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sajenko spielte in Russland für FK Fakel Woronesch, bevor er 2001 vom Karlsruher SC unter Vertrag genommen wurde. Nach zwei Einwechslungen 2001 sammelte er im ersten Halbjahr 2002 noch einmal Spielpraxis bei Fackel Woronesch in der zweithöchsten russischen Liga. Ab der Zweitligasaison 2002/03 spielte er sich fest ins Karlsruher Team. Im Jahre 2003 unterschrieb Sajenko einen Vorvertrag beim 1. FSV Mainz 05, der später von einer Verpflichtung des Stürmers Abstand nahm.

Vom KSC wechselte Sajenko 2005 ablösefrei zum Erstligisten 1. FC Nürnberg. Dort wurde sein die Laufzeit seines Dreijahresvertrags bis 2010 verlängert. In der Saison 2006/07 war er mit neun Treffern bester Torschütze der Nürnberger und gewann mit dem Verein den DFB-Pokal. In der folgenden Saison hatte er immer wieder mit Verletzungen und seiner Form zu kämpfen. Ein einziges Tor stand in 26 Einsätzen am Ende zu Buche. Im UEFA-Pokal erzielte er zwei Tore und gab zwei Vorlagen in den sieben Partien des FCN. Mit dem 1. FC Nürnberg stieg er am Ende der Spielzeit 2007/08 in die 2. Bundesliga ab.

Im August 2008 wechselte Sajenko zu Spartak Moskau. Dort hatte er seinen ersten Einsatz am 23. August 2008, als er in der 82. Minute für Wladimir Bystrow eingewechselt wurde. In seinem ersten halben Jahr kam er nur unregelmäßig zum Einsatz. Mit Beginn der neuen Spielzeit im März 2009 gehörte er zur Stammelf und spielte in den ersten 13 Partien. Dann zog er sich einen Meniskusschaden zu, der ihn bis in die nächste Saison hinein nicht mehr zum Einsatz kommen ließ. Am sechsten Spieltag im April 2010 kehrte er wieder in die Mannschaft zurück und spielte sich wieder in die Stammformation. Nach wenigen Monaten brach die Meniskusverletzung wieder auf und sorgte erneut für ein vorzeitiges Saisonende. Danach scheiterte seine Rückkehr in den Profifußball und Sajenko beendete seine Karriere mit 27 Jahren.

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sajenko war Mannschaftskapitän der russischen U-21-Nationalmannschaft und stand ab 2006 im Kader der russischen A-Nationalmannschaft. Am 11. Oktober 2006 absolvierte er dort sein erstes Länderspiel.[1] Im Februar 2007 wurde er in einem Freundschaftsspiel über die gesamten 90 Spielminuten eingesetzt. Er stand im russischen Aufgebot für die Europameisterschaft 2008. Dort war er der einzige Spieler, der nicht aus der russischen Liga kam. Eingewechselt wurde er im zweiten Gruppenspiel gegen Griechenland (mit seinem Vereinskollegen Angelos Charisteas) und im dritten Gruppenspiel gegen Schweden. Im Viertelfinale gegen die Niederlande und im Halbfinale gegen Spanien – dem letzten Spiel der Russen – spielte er in der Startelf, wurde aber ausgewechselt.

Titel / Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Deutscher Pokalsieger 2007 mit dem 1. FC Nürnberg

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Matthias Arnhold: Ivan Ivanovich Saenko – International Appearances. RSSSF. 28. Januar 2016. Abgerufen am 18. Februar 2016.