Russische Fußballnationalmannschaft

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Dieser Artikel befasst sich mit der russischen Fußballnationalmannschaft der Männer. Zum Team der Frauen siehe russische Fußballnationalmannschaft der Frauen.
Russische Föderation
Rossijskaja Federazija
Spitzname(n) Sbornaja
Verband Rossijski Futbolny Sojus
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor adidas
Trainer Stanislaw Tschertschessow
Co-Trainer WeissrusslandWeißrussland Miroslaw Romaschtschenko
Kapitän Igor Akinfejew
Rekordtorschütze Alexander Kerschakow (30)
Rekordspieler Sergei Ignaschewitsch (120)
FIFA-Code RUS
FIFA-Rang 62. (590 Punkte)
(Stand: 10. August 2017)[1]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Statistik
Erstes Länderspiel
Finnland Großfurstentum 1883Großfürstentum Finnland Großfürstentum Finnland 2:1 Russisches Reich Russisches Kaiserreich 1883Russisches Kaiserreich
(Stockholm, Schweden; 30. Juni 1912)
Höchste Siege
San MarinoSan Marino San Marino 0:7 Russland RusslandRussland
(San Marino, San Marino; 7. Juni 1995)
LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein 0:7 Russland RusslandRussland
(Vaduz, Liechtenstein; 8. September 2015)
Höchste Niederlage
Deutsches ReichDeutsches Kaiserreich Deutsches Reich 16:0 Russisches Reich Russisches Kaiserreich 1883Russisches Kaiserreich
(Stockholm[2]/Solna[3], Schweden; 1. Juli 1912)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 3 (Erste: 1994)
Beste Ergebnisse Gruppenphase 1994, 2002, 2014
Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 4 (Erste: 1996)
Beste Ergebnisse Halbfinale 2008
Konföderationen-Pokal
Endrundenteilnahmen 1 (Erste: 2017)
Beste Ergebnisse Vorrunde
(Stand: 24. Juni 2017)

Die russische Fußballnationalmannschaft (russisch Сборная России по футболу/Sbornaja Rossii po futbolu) ist die Vertretung Russlands im Fußball und wird vom russischen Fußballverband Rossijski Futbolny Sojus organisiert.

Russland qualifizierte sich bislang für drei Fußball-Weltmeisterschaften (1994, 2002, 2014) und 2018 als Gastgeberland und fünf Europameisterschaften (1996, 2004, 2008, 2012, 2016).

Die FIFA erklärte die russische Fußballnationalmannschaft zum direkten Nachfolger der Nationalmannschaften der GUS und der UdSSR.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Russische Fußballnationalmannschaft 1912

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Sankt Petersburg das große Zentrum des Fußballlebens in Russland. Im Jahre 1900 entstanden neun neue Vereinigungen des Fußballs, die jedoch nicht lange bestanden. Im August 1901 gründete der Sekretär des Fußballvereins „Newski futbol-klub“ und Angestellte einer Fadenmanufaktur die „St. Petersburg Football League“, die erste Liga in Russland.

Der russische Fußballdachverband heißt Rossijski Futbolny Sojus (Российский футбольный Союз) und wurde 1912 gegründet. Das erste Länderspiel verloren die Russen 1912 mit 2:1 gegen Finnland, welches damals noch zum russischen Kaiserreich gehörte. Das erste offizielle Länderspiel nach der Auflösung der UdSSR wurde 1992 2:0 gegen Mexiko gewonnen.

Seine Glanzzeiten hatte der russische Fußball zu Zeiten der Sowjetunion, als die Nationalmannschaft der UdSSR einmal Europameister und dreimal Vize-Europameister wurde. Während die sowjetische Mannschaft bis in die 1960er Jahre stark von Spielern der großen Moskauer Klubs dominiert wurde, waren ab Mitte der 1970er Jahre die Russen oft in der Unterzahl, gerade unter dem vierfachen sowjetischen Trainer Walerij Lobanowskyj (1975/77, 1982/83, 1986–1990) stellten Ukrainer statt Russen die Mehrzahl der Auswahl.

Nach der Auflösung der GUS-Auswahl zum Ende der EM 1992 wurde die russische Auswahl wiedergegründet, Erfolge blieben jedoch meist aus, entgegen der stets großen Erwartungen konnte sich die Mannschaft nur für je zwei Welt- und Europameisterschaften qualifizieren und schied dabei stets nach teils enttäuschenden Leistungen bereits in der Vorrunde aus. Dies führte zu einer starken Fluktuation im Amt des Nationaltrainers. Außer Oleg Romanzew, der die Auswahl zur Qualifikation zur EM 1996 und WM 2002 führte und in zwei Amtszeiten insgesamt fünf Jahre Chefcoach blieb, konnte sich keiner der insgesamt neun Auswahltrainer länger als zwei Jahre im Amt halten. Tiefpunkt war die Amtszeit des Goldtrainers des Olympischen Fußballturniers 1988, Anatoli Byschowez, unter dem in der zweiten Jahreshälfte 1998 sechs Spiele in Folge verloren wurden und der deshalb nach nur sechs Monaten entlassen wurde. Die russische Nationalmannschaft konnte sich auch für die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland nicht qualifizieren, da sie im letzten Spiel gegen die Slowakei statt der nötigen 3 Punkte nur ein 0:0-Remis holte.

Ab Sommer 2006 übernahm Guus Hiddink die russische Nationalmannschaft. Der Trainer, der mit Südkorea bei der FIFA WM 2002 in Südkorea und Japan den vierten Platz erreichte und die „Socceroos“ bei der WM 2006 in Deutschland betreute, übernahm am 10. Juli 2006 das Amt des russischen Nationaltrainers. Als Zweiter der Qualifikationsgruppe E, hinter Kroatien und vor England, qualifizierte man sich für die Fußball-Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz. In der Gruppe D trafen die Russen dann auf Spanien, Griechenland und Schweden. Nach einer 1:4-Niederlage gegen die Spanier im ersten Gruppenspiel, einem 1:0-Sieg gegen den Europameister von 2004 und einem 2:0-Sieg gegen die Schweden qualifizierten sich die Russen für die Finalrunde. Dort trafen die Russen im Viertelfinale auf die favorisierten Niederländer, die sie nach 120 Min. mit 3:1 besiegen konnten. Im Halbfinalspiel gegen Spanien konnten die Russen nicht an ihre Leistung aus dem Viertelfinalspiel anknüpfen und verloren gegen ihren Auftaktgegner dieser EM mit 0:3 und schieden somit aus. Bei der Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika belegte Russland hinter der deutschen Mannschaft den zweiten Platz und zog später in den Playoff-Spielen gegen Slowenien den Kürzeren. Hiddink beendete daraufhin sein Engagement im Sommer 2010. Sein Nachfolger wurde Dick Advocaat. Unter der Leitung von Advocaat qualifizierte sich Russland als Gruppensieger für die EM 2012 und traf dort in der Gruppenphase auf Tschechien, Polen und auf Griechenland. Einem 4:1-Sieg gegen Tschechien folgte ein 1:1 gegen Gastgeber Polen. Als Tabellenführer traf man in Warschau auf Griechenland und bereits ein Unentschieden hätte zum Weiterkommen gereicht. Jedoch verlor man gegen Außenseiter Griechenland mit 0:1 und aufgrund des direkten Vergleiches und aufgrund des 1:0-Sieges der Tschechen im Parallelspiel gegen Polen war Russland als Gruppendritter ausgeschieden.

Teilnahme an Fußball-Weltmeisterschaften (dreimal)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Russland war von 1922 bis 1991 Teil der Sowjetunion, russische Spieler stellten neben den ukrainischen Spielern das Hauptkontingent der sowjetischen Nationalmannschaft, z. B. Lew Jaschin, der mit der UdSSR 1958, 1962, 1966 und 1970 an der WM teilnahm und dabei immer die Vorrunde überstand. Beste Platzierung war der vierte Platz 1966. Die russische Mannschaft konnte sich dagegen erst dreimal bei sechs Anläufen für eine WM qualifizieren und überstand nie die Vorrunde.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis[4] Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1994 USA Vorrunde Brasilien, Schweden, Kamerun 18. Sadyrin, Pawel Pawel Sadyrin Oleg Salenko gelingen als erstem und bis jetzt einzigem Spieler der WM-Geschichte fünf Tore in einem Spiel. Mit 6 Toren wird er zusammen mit Christo Stoitschkow Torschützenkönig. Er ist bis heute der einzige Torschützenkönig einer Mannschaft, die in der Vorrunde ausgeschieden ist.
1998 Frankreich nicht qualifiziert In den Play-offs der Qualifikation an Italien gescheitert nachdem in der Gruppenphase hinter Bulgarien der 2. Platz belegt wurde
2002 Südkorea/Japan Vorrunde Tunesien, Japan, Belgien 22. Romanzew, Oleg Oleg Romanzew
2006 Deutschland nicht qualifiziert In der Qualifikation an Portugal und der Slowakei gescheitert, die in den Play-offs ebenfalls scheiterte
2010 Südafrika nicht qualifiziert In den Play-offs der Qualifikation an Slowenien gescheitert, nachdem in der Gruppenphase hinter Deutschland der 2. Platz belegt wurde
2014 Brasilien Vorrunde Südkorea, Belgien, Algerien 24. ItalienItalien Capello, Fabio Fabio Capello
2018 Russland qualifiziert Gastgeber der 1. WM in Osteuropa

Teilnahme an Fußball-Europameisterschaften (fünf Mal)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mannschaft mit Dmitri Medwedew vor Schloss Meiendorf (2008)

Russland nahm als Teil der UdSSR bzw. der GUS an den Europameisterschaften 1960 bis 1992 teil. In der 1960er Europameistermannschaft stellten russische Spieler das größte Kontingent, während 1988 nur Rinat Dassajew, Wagis Chidijatullin und Sergei Dmitrijew russische Spieler waren und ukrainische Spieler, insbesondere von Dynamo Kiew den Großteil des Vizeeuropameisters stellten. Nach der Auflösung der Sowjetunion in mehrere selbständige Staaten nahm Russland erstmals an der Qualifikation zur EM 1996 teil und konnte sich auf Anhieb qualifizieren. Seitdem wurde lediglich die Qualifikation für die EM 2000 nicht geschafft, aber nur einmal die Vorrunde überstanden. Russland traf dabei bis einschließlich 2008 in der Vorrunde immer auf den späteren Europameister.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzter Gegner Ergebnis Bemerkungen und Besonderheiten
1996 England Vorrunde Tschechien - Nach zwei Niederlagen und einem Remis als Gruppenletzter ausgeschieden
2000 Niederlande und Belgien nicht qualifiziert In der Qualifikation an Weltmeister Frankreich und der Ukraine gescheitert, die sich ebenfalls nicht qualifizieren konnte.
2004 Portugal Vorrunde Griechenland - Nach zwei Niederlagen und einem Sieg gegen den späteren Europameister Griechenland als Gruppenletzter ausgeschieden.
2008 Österreich und Schweiz Halbfinale Spanien - Niederlage gegen den späteren Europameister
2012 Polen und Ukraine Vorrunde Griechenland - Nach einem Sieg, einem Unentschieden gegen Co-Gastgeber Polen und einer Niederlage als Gruppendritter ausgeschieden.
2016 Frankreich Vorrunde Wales - Russland schied nach einem Remis gegen England und Niederlagen gegen die Slowakei und Wales als Gruppenletzter aus.

Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen (einmal)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1908 in London nicht teilgenommen, der Verband wurde erst 1912 gegründet
1912 in Stockholm Viertelfinale
1920 in Stockholm nicht teilgenommen
1924–1992 Kein eigenständiger Verband;
siehe UdSSR/GUS

Aktueller Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Spieler standen im Kader für den FIFA-Konföderationen-Pokal 2017:

Nr.[K 1] Name Verein Länderspiel-
einsätze
Länderspiel-
tore
Geburtstag Debüt Letzter
Einsatz
Torhüter
01 Igor Akinfejew (C)Kapitän der Mannschaft ZSKA Moskau 101 0 08. Apr. 1986 2004 24.06.2017
12 Wladimir Gabulow Arsenal Tula 010 0 19. Okt. 1983 2007 25.03.2013
16 Guilherme Lokomotive Moskau 002 0 12. Dez. 1985 2016 01.06.2016
Abwehrspieler
06 Georgi Dschikija Spartak Moskau 004 00 21. Nov. 1993 2017 24.06.2017
10 Ruslan Kambolow Rubin Kasan 002 00 01. Jan. 1990 2015 09.06.2017
23 Dmitri Kombarow Spartak Moskau 045 02 22. Jan. 1987 2012 21.06.2017
13 Fjodor Kudrjaschow FK Rostow 011 00 05. Apr. 1987 2016 24.06.2017
14 Ilja Kutepow Spartak Moskau 004 00 29. Juli 1993 2016 28.03.2017
18 Juri Schirkow Zenit St. Petersburg 078 02 20. Aug. 1983 2005 24.06.2017
03 Roman Schischkin FK Krasnodar 016 00 27. Jan. 1987 2007 21.06.2017
02 Igor Smolnikow Zenit St. Petersburg 021 00 08. Aug. 1988 2013 24.06.2017
05 Wiktor Wassin ZSKA Moskau 009 01 06. Okt. 1988 2010 24.06.2017
Mittelfeldspieler
04 Juri Gasinski FK Krasnodar 05 00 20. Juli 1989 2016 24.03.2017
08 Denis Gluschakow Spartak Moskau 054 05 27. Jan. 1987 2011 24.06.2017
17 Alexander Golowin ZSKA Moskau 015 02 30. Mai 1996 2015 24.06.2017
21 Alexander Jerochin FK Rostow 011 00 13. Okt. 1989 2016 24.06.2017
20 Maxim Kanunnikow Rubin Kasan 011 00 14. Juli 1991 2014 24.06.2017
15 Alexei Mirantschuk Lokomotive Moskau 010 02 17. Okt. 1995 2015 17.06.2017
19 Alexander Samedow Spartak Moskau 042 06 19. Juni 1984 2011 24.06.2017
22 Dmitri Tarassow Lokomotive Moskau 006 01 18. Mär. 1987 2013 17.06.2017
Stürmer
11 Alexander Bucharow FK Rostow 009 01 12. Mai 1985 2009 24.06.2017
07 Dmitri Polos FK Rostow 013 01 12. Juli 1991 2014 24.06.2017
09 Fjodor Smolow FK Krasnodar 024 08 05. Feb. 1990 2012 24.06.2017

Quelle (Positionen), Einsätze und Tore

  1. Nummern gemäß FIFA-Kaderliste

Rekordspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rang Name Einsätze Tore Position Zeitraum WM-Spiele EM-Spiele Rekordnationalspieler
01. Sergei Ignaschewitsch 120 8 Abwehr 2002–2016 3 10 Seit dem 9. Oktober 2015
02. Wiktor Onopko 109[S 1] 7 Abwehr 1992–2004 5 2 Vom 14. April 1993 bis zum 9. Oktober 2015 (8 bis 109 Spiele, zuvor mit mehreren anderen Spielern)
03. Igor Akinfejew 101 0 Tor 2004– 3 8
Wassili Beresuzki 101 5 Abwehr 2003–2016 3 5
05. Alexander Kerschakow 91 30 Angriff 2002–2016 4 4
06. Juri Schirkow 78 2 Abwehr/Mittelfeld 2005– 1 8
07. Alexander Anjukow 77 1 Abwehr 2004–2013 0 9
08. Andrei Arschawin 75 17 Angriff/Mittelfeld 2002–2012 0 6
09. Waleri Karpin 72[S 2] 17 Angriff/Mittelfeld 1992–2003 6 3 Bis zum 14. April 1993 (zusammen mit Wiktor Onopko, bis 7 Spiele, teilweise mit mehreren anderen Spielern)
10. Wladimir Bestschastnych 71 26 Angriff 1992–2003 4 1
Anmerkungen:
  1. Zudem vier Spiele für die GUS, darunter drei bei der EM 1992.
  2. Zudem ein Spiel für die GUS.
Stand: 24. Juni 2017, Quelle (Liste enthält zudem Spieler, die auch oder nur für die UdSSR spielten)

Rekordtorschützen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alexander Kerschakow ist seit dem 3. September 2014 Rekordtorschütze, als er mit seinem 27. Tor den Rekord von Wladimir Bestschastnych überbot.

Rang Name Tore Einsätze Quote Zeitraum WM-Tore EM-Tore
01. Alexander Kerschakow 30 91 0,33 2002–2016 1 0
02. Wladimir Bestschastnych 26 71 0,37 1992–2003 1 1
03. Roman Pawljutschenko 21 51 0,41 2003–2012 4
04. Waleri Karpin 17 72[T 1] 0,24 1992–2003 1 0
Andrei Arschawin 17 75 0,23 2002–2012 2
06. Dmitri Sytschow 15 47 0,32 2002–2010 1 0
07. Roman Schirokow 13 57 0,25 2008–2016 1
08. Alexander Kokorin 12 42 0,29 2011–2016 1 0
Igor Kolywanow 12[T 2] 35[T 3] 0,34 1992–1998 0
10. Artjom Dsjuba 11 22 0,50 2011–2016 0
Anmerkungen:
  1. Zudem 1 Spiel für die GUS.
  2. Zudem 2 Tore für die UdSSR und 1 Tor für die GUS.
  3. Zudem 19 Spiele für die UdSSR und 5 Spiele für die GUS.

Quellen: eu-football.info: Players for Russia (enthält zudem die Daten für die Spieler der UdSSR und der GUS), Stand: 24. Juni 2017, rsssf.com: Russia – Record International Players (Stand: 22. Dezember 2016)

Länderspiele gegen deutschsprachige Fußballnationalmannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spiele gegen Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ergebnisse stets aus russischer Sicht (vor dem Entstehen der Sowjetunion bzw. nach deren Zerfall)

  1. 1912, 1. Juli, Stockholm, 0:16 (Olympische Sommerspiele 1912, höchster Sieg der deutschen Mannschaft)
  2. 1992, 12. Juni, Norrköping (Schweden) 1:1 (EM-Vorrunde) (als GUS)
  3. 1994, 7. September, Moskau, 0:1
  4. 1996, 16. Juni, Manchester, 0:3 (EM-Vorrunde)
  5. 2005, 8. Juni, Mönchengladbach, 2:2
  6. 2008, 11. Oktober, Dortmund, 1:2 (WM-Qualifikation)
  7. 2009, 10. Oktober, Moskau, 0:1 (WM-Qualifikation)

Spiele gegen Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ergebnisse stets aus russischer Sicht (nach dem Zerfall der Sowjetunion)

  1. 17. August 1994 in Klagenfurt, 3:0 (Freundschaftsspiel)
  2. 25. Mai 2004 in Graz, 0:0 (Freundschaftsspiel)
  3. 15. November 2014 in Wien, 0:1 (EM-Qualifikation)
  4. 14. Juni 2015 in Moskau, 0:1 (EM-Qualifikation)

Spiele gegen die Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ergebnisse stets aus russischer Sicht (nach dem Zerfall der Sowjetunion)

  1. 1997, 10. Februar, Hongkong, 2:1
  2. 2000, 2. September, Zürich, 1:0, WM-Qualifikation
  3. 2001, 6. Oktober, Moskau, 4:0, WM-Qualifikation
  4. 2003, 7. Juni, Basel, 2:2, EM-Qualifikation
  5. 2003, 10. September, Moskau, 4:1, EM-Qualifikation

Spiele gegen Liechtenstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ergebnisse stets aus russischer Sicht (nach dem Zerfall der Sowjetunion)

  1. 2005, 23. März, Vaduz, 2:1 (2:1), WM-Qualifikation
  2. 2005, 3. September, Moskau, 2:0 (1:0), WM-Qualifikation
  3. 2009, 1. April, Vaduz 1:0 (1:0), WM-Qualifikation
  4. 2009, 5. September, Sankt Petersburg 3:0 (3:0), WM-Qualifikation
  5. 2014, 8. September, Chimki 4:0 (1:0), EM-Qualifikation
  6. 2015, 8. September in Vaduz 7:0 (3:0), EM-Qualifikation

Bekannte Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Russische Fußballnationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com, 10. August 2017. Abgerufen am 10. August 2017
  2. Gemäß FIFA
  3. Gemäß ORGANISATIONSKOMMITTÉN FÖR OLYMPISKA SPELEN 1 STOCKHOLM 1912
  4. Die Platzierungen ab Platz 5 wurden von der FIFA festgelegt, ohne dass es dafür Platzierungsspiele gab. Siehe: All-time FIFA World Cup Ranking 1930–2010 (PDF; 200 kB)

Hinweis: Die deutschsprachige Wikipedia bezieht sich bei der Umschreibung der kyrillischen Schrift auf die vom Duden vorgegebene deutsche Transkription (siehe Wikipedia:Namenskonventionen/Kyrillisch). Beim Verfassen von Artikeln zu den einzelnen Spielern ist es allerdings erwünscht, dass eine Weiterleitung mit der englischen Transkription angelegt wird.