Jóhann Jóhannsson

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Dieser Artikel beschreibt den Komponisten Jóhann Jóhannsson. Zu anderen Personen siehe Jóhann G. Jóhannsson.
Jóhann Jóhannsson (2013)

Jóhann Jóhannsson (* 19. September 1969 in Reykjavík, Island) ist ein isländischer Komponist, Keyboarder und Filmemacher.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jóhann Jóhannsson lernte als Kind das Spiel des Pianos und der Posaune. Noch während seiner Schulzeit begann er für mehrere Bands zu spielen. Er kommt von der Popmusik, beschäftigte sich früh mit komponierter Musik und schätzt die improvisierte Musik.

In den 1990er Jahren kam er zum isländischen Theater, wo er die Musik für Aufführungen komponierte. Sein erstes 2002 erschienenes Album Englabörn basiert auf seinen Theaterkompositionen. Mit der von Róbert I. Douglas inszenierten Sportkomödie Íslenski draumurinn debütierte Jóhannsson im Jahr 2000 als Filmkomponist. Internationale Bekanntheit erlangte er 2013 mit seiner Musik zum Thriller Prisoners. 2015 gewann er für Die Entdeckung der Unendlichkeit den Golden Globe Award in der Kategorie Beste Filmmusik. Mit End of Summer legte er 2016 sein Debüt als Filmemacher im Format Super 8 vor.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Englabörn (2002)
  • Virðulegu Forsetar (2004)
  • Dís (2004)
  • IBM 1401, A User’s Manual (2006)
  • Fordlandia (2008)
  • And In The Endless Pause There Came The Sound Of Bees (2009)
  • The Miners' Hymns (2011)
  • Copenhagen Dreams: Music from the film by Max Kestner (2012)
  • Free The Mind: Music from the documentary by Phie Ambo (2012)
  • Orphée (2016)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]