Jörg Adolph

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Jörg Adolph (* 1967 in Herford) ist ein deutscher Filmemacher (Dokumentarfilm), Produzent und Filmeditor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1988 bis 1994 studierte er Neuere deutsche Literatur und Medien in Marburg und wechselte nach seinem Abschluss an die Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF), um dort Fernsehpublizistik und Dokumentarfilm zu studieren. Sein in Zusammenarbeit mit ZDF/3sat und dem HR entstandener Abschlussfilm „Klein, schnell und außer Kontrolle“ erhielt 2001 den Deutschen Fernsehpreis. Jörg Adolph arbeitet als freier Dokumentarfilmer, schreibt Fernsehkritiken für die taz und geht seit seiner Zeit als wissenschaftlich/künstlerischer Mitarbeiter an der HFF München dort Lehraufträgen nach.

Gleich in mehreren Filmen dokumentierte er künstlerische Schaffensprozesse: Bei „On/Off the Record“ beobachtete er die dreimonatige Entstehung des von Kritikern hoch gelobten Albums „Neon Golden“ der deutschen Pop-Gruppe The Notwist. Für „Houwelandt – Ein Roman entsteht“ begleitete er den Schriftsteller John von Düffel 15 Monate lang und konnte so den kompletten Prozess vom Schreiben bis zu Vermarktung und Verkauf seines Buches verfolgen. Um Literatur geht es auch in seinem Dokumentarfilm über den Göttinger Verleger Gerhard Steidl. Zusammen mit dem Filmemacher Gereon Wetzel begleitete Jörg Adolph in "How to make a book with Steidl" den Kunstbuchverleger auf seinen Reisen zu Karl Lagerfeld, Jeff Wall, Ed Ruscha, Günter Grass und Robert Frank. In seinem 2011 im Kino zu sehenden Dokumentarfilm "Die große Passion" wendet sich Adolph dem Theater zu. Mehrere Jahre beobachtete er mit der Kamera die Vorbereitungen und Aufführungen des Oberammergauer Passionsspiels.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Martina Knoben: Erziehung oder Ideologie?, in: Süddeutsche Zeitung, 13. Oktober 2018, S. 15 (Zur Debatte um den Dokumentarfilm Elternschule, 2018)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]