Karl Lagerfeld

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Karl Lagerfeld in London, 2014

Karl Otto Lagerfeld (* 10. September 1933[1][2] in Hamburg) ist ein deutscher Modeschöpfer, Designer, Fotograf und Kostümbildner.

Lagerfeld begann seine Karriere in der französischen Modewelt Mitte der 1950er Jahre in Paris, wo er in der Folge bei Balmain, Patou, Chloé und anderen Modefirmen unter Vertrag stand. Er ist seit 1983 Kreativdirektor bei dem französischen Modehaus Chanel, dessen Revival in den 1980er Jahren und anschließender Aufstieg zu einem internationalen Milliardenkonzern zu großen Teilen Lagerfeld zugeschrieben wird, und seit 1965 Damenmode-Designer bei Fendi. Mode unter seinem eigenen Namen kreiert Lagerfeld seit Mitte der 1970er Jahre. Darüber hinaus ist er bekannt für zahlreiche Kooperationsprojekte in den Bereichen Mode, Werbung, Design, Fotografie und Kunst. Zu seinen persönlichen Markenzeichen gehören ein weiß gepuderter Zopf, dunkle Sonnenbrillen und bis Anfang der 2000er Jahre ein Handfächer.[3] Lagerfeld wird aufgrund seiner bislang nahezu 60 Jahre fortdauernden Karriere und seines stilbildenden Einflusses auf die internationale Modewelt von der Presse bisweilen respektvoll als „Kaiser Karl[4][5][6] oder als „Modezar[7][8][9] bezeichnet.

Leben[Bearbeiten]

Lagerfeld wuchs als Sohn des Hamburger Kondensmilch-Fabrikanten (Glücksklee-Milch GmbH) Otto Lagerfeld[10] und dessen Frau Elisabeth in wohlhabenden Verhältnissen auf.

Sein Geburtsjahr gab er öffentlich mit 1938 an, neuerdings mit 1935.[11][12] Bild am Sonntag veröffentlichte im Jahr 2008 jedoch Auszüge des kirchlichen Taufregisters Hamburg sowie Kommentare seiner Lehrerin und eines Klassenkameraden,[13] die als sein Geburtsjahr 1933 angaben.[14] Am 10. September 2008 ließ sich Karl Lagerfeld gleichwohl zum „70. Geburtstag“ gratulieren. Entsprechendes geschah im Jahr 2003 zu seinem „65.“. Einige Medien richteten sich nach den Angaben des Modeschöpfers, andere nicht.

Am 7. Juli 2013 meldete die „Welt am Sonntag“, das wahre Geburtsdatum von Lagerfeld sei der 10. September 1933. Die Information stützt sich auf ein Buch der Hobby-Historiker Maike und Ronald Holst aus dem Hamburger Stadtteil Blankenese. Sie fanden bei Recherchen zu ihrem Buch „Blankeneser Frauen“ eine Karte mit einer Geburtsanzeige, in der „Otto Lagerfeld und Frau Elisabeth, geb. Bahlmann“ die Geburt ihres Sohnes bekanntgeben. An der Karte ist mit einem blauen Seidenschleifchen ein kleines Extra-Kärtchen befestigt. Auf dieser steht: „Karl Otto“ und darunter „Sonntag, 10. September 1933“.[15]

Gut Bissenmoor, 1908
Lagerfeld in einem für ihn typischen Outfit der 2010er Jahre mit dem monegassischen Fürstenpaar in Antibes, 2011

Das Ehepaar Otto und Elisabeth Lagerfeld erwarb 1934 das fast 500 Hektar große Gut Bissenmoor bei Bad Bramstedt.[16] Die Familie siedelte dorthin um, kehrte jedoch 1939 nach Hamburg zurück. Als Hamburg während des Zweiten Weltkriegs 1944 durch Bombardements verwüstet wurde, ließen sich die Eheleute Lagerfeld mit ihren Kindern erneut in Bad Bramstedt nieder. Karl Lagerfeld besuchte dort mehrere Jahre die Jürgen-Fuhlendorf-Schule, bevor die Familie ihren Wohnsitz 1949 abermals nach Hamburg verlegte. Seinen Schulbesuch setzte Lagerfeld für zwei Jahre an der Bismarckschule fort. Gemeinsam mit seiner Mutter verließ er Deutschland 1953 und zog nach Paris. Nachdem er zunächst an einer Privatschule und am Lycée Montaigne unterrichtet worden war, arbeitete er im Anschluss als Illustrator im Modebereich. Seine eigentliche Karriere als Modedesigner begann 1955 bei Pierre Balmain, siehe Abschnitt Mode.

Lagerfeld lebt und arbeitet in Paris. Außerdem unterhält er Wohnungen in Monte Carlo, Rom und New York. Seine Villa im Hamburger Stadtteil Blankenese hat er verkauft,[17] ebenso sein Schloss in der Bretagne.[18] Seit dem Tode seines 1983 an AIDS erkrankten Partners Jacques de Bascher im Jahr 1989 lebt Lagerfeld nach eigenen Angaben bevorzugt allein.[19][20][21][22] Er gilt als äußerst disziplinierter Workaholic mit einer hohen Allgemeinbildung.[23] Seine Privatbibliothek soll ihm zufolge ca. 300.000 Bücher umfassen.[24] 1999 eröffnete Lagerfeld in Paris seinen bis heute existenten Buchladen 7L (benannt nach dessen Adresse in der 7, rue de Lille). Im Jahr 2000 rief er zusammen mit Gerhard Steidl, mit dem er seit 1993 unter anderem für Chanel zusammenarbeitet, den Imprint-Verlag Edition 7L ins Leben. 2010 gründete Lagerfeld zusammen mit Steidl den LSD-Verlag (Lagerfeld, Steidl, Druckerei Verlag) für überwiegend deutschsprachige Bücher, dessen Programmchef Lagerfeld ist.[25][26]

Lagerfelds Markenzeichen, neben seinem weiß gepuderten Haarzopf (ein ungeflochtener Pferdeschwanz), den er seit 1976 trägt, ist eine dunkle Sonnenbrille, die einen Sehfehler korrigiert.[27][28] Bis Anfang der 2000er Jahre und vor allem während der 1980er und 1990er Jahre war der Designer bei öffentlichen Auftritten zudem mit einem Handfächer zu sehen.[29][30] Nach eigener Aussage diente der Fächer hauptsächlich als Abwehrmittel gegen Zigarettenrauch und als Schutz gegen Paparazzi.[31] Seine eigene Kleidung besorgte sich Lagerfeld, der nach de Baschers Tod stetig an Gewicht zugenommen hatte,[32] damals vorwiegend bei japanischen Designern wie Matsuda, Comme des Garçons oder Yohji Yamamoto.[33][34] Seit 1. November 2000 hat Lagerfeld durch die von einem französischen Arzt erdachte 3D-Diät (Designer, Doktor, Diät) innerhalb von 13 Monaten ca. 42 kg an Gewicht verloren. Anlass seien die schmal geschnittenen Dior-Homme-Anzüge des Designer-Kollegen Hedi Slimane gewesen, die er gerne tragen wollte. Auch heute noch gibt Lagerfeld Eitelkeit als Motiv für seine Ernährungsgewohnheiten an: „Ich trage enge Anzüge, damit ich nicht zunehmen kann. Mein einziger Ehrgeiz ist es, weiterhin bei Dior Größe 48/46 tragen zu können.[35] Zudem präsentiert sich Lagerfeld seit Mitte der 2000er Jahre gerne in halboffenen Autofahrer-Handschuhen, engen Vatermörder-Hemdkragen, Silberschmuck der Marke Chrome Hearts und engen Hosen und Jeans.[36][37][38]

Mode[Bearbeiten]

Lagerfeld auf der Berlinale 2007

Nach der Schule absolvierte Lagerfeld eine Schneiderlehre bei Pierre Balmain.[39] 1954 gewann er den International Woolmark Prize des Internationalen Wollsekretariats in der Kategorie „Mantel“; der damals für das Haus Dior arbeitende Yves Saint Laurent gewann im selben Wettbewerb den Preis in der Kategorie „Abendkleid“.[40] Lagerfeld bekam daraufhin eine Stelle als Assistent bei Balmain, der auch Juror des Wettbewerbs gewesen war; sein Wollmantel ging später bei Balmain in Produktion. 1958 wechselte er zu Jean Patou und war dort von 1958 bis 1963 Künstlerischer Direktor. Nach Ablauf seines Exklusivvertrags bei Patou war Lagerfeld freiberuflich für Modefirmen wie Mario Valentino, Krizia und die Discounter-Kette Monoprix[41] tätig. 1964 begann er ein Kunststudium, das er nach drei Jahren aufgab. Aus der anfänglichen Freundschaft zwischen Lagerfeld und Saint Laurent entwickelte sich über die Jahre Rivalität.[42][43]

Bereits im Jahr zuvor war er als künstlerischer Direktor zu Chloé gewechselt, entwickelte dort bis 1978[44] Kollektionen und verließ das Unternehmen nach Unstimmigkeiten mit den Eigentümern. In den 1960er Jahren experimentierte Lagerfeld in seiner Mode mit Elementen des Art Déco.[45] Auch privat war er Anhänger des Art Déco; er häufte über die Jahre eine immense Sammlung an Einrichtungsgegenständen dieser Epoche an.[46][47] Weltweite Anerkennung brachte ihm bei Chloé 1972 die Deco-Kollektion ein, die aus Schwarz-Weiß-Drucken mit geschicktem, asymmetrischem Schnitt bestand.[48] Seit 1965 entwirft Lagerfeld für das italienische Pelz- und Modeunternehmen Fendi, das heute allerdings vollständig zum Luxusgüterhersteller LVMH gehört. Parallel dazu nahm er weiterhin Design-Aufträge für andere Unternehmen an, wie bspw. für die damals von dem texanischen Milliardär Evan Richards von Rom aus auf den amerikanischen Markt gebrachte Modemarke Tiziano Roma.[49] Aus diesen Zeiten rührt die Freundschaft Lagerfelds mit Modeschöpfer-Kollege Valentino Garavani.[50]

1974 gründete Lagerfeld in Deutschland unter dem Namen Karl Lagerfeld Impression sein erstes eigenes Unternehmen.[51] In den Jahren 1978–1983 war er selbständig für verschiedene Unternehmen tätig, auch wieder für das Haus Chloé, wo ihm 1983 Guy Paulin nachfolgte sein Vertrag mit Chloé lief jedoch weiter.[52] Im Januar 1983 wechselte er als künstlerischer Direktor zu Chanel, wo er 1984 auch Chefdesigner der Kollektion und insbesondere der Prêt-à-Porter-Sparte wurde. Er verhalf der damals etwas angestaubten Modemarke für ältere Damen durch moderne, bisweilen unkonventionelle Interpretationen des Erbes von Coco Chanel wieder zu ihrem alten Glanz und trug durch den Ausbau der Kollektionen maßgeblich dazu bei, dass Chanel heute auch bei jungen Frauen zu den tonangebenden Top-Marken in der hochpreisigen Damenmode zählt. Kritiker bemängeln bisweilen, dass Lagerfeld – wenngleich mit immensem finanziellen Erfolg für das Haus Chanel – lediglich die Ideen von Coco Chanel zeitgemäß umsetzt, statt die Marke mit etwas Eigenem zu bereichern.[53] Von 1992 bis 1997 war Lagerfeld auch wieder für Chloé als Chefdesigner tätig, bis er von Stella McCartney abgelöst wurde.

Von 1980 bis 1984 war er Gastprofessor der Modeklasse an der Universität für angewandte Kunst Wien; seine Nachfolgerin war Jil Sander. Daneben gründete er 1984 mit dem französischen Textilhersteller Bidermann sein eigenes Label Karl Lagerfeld, das für extravagante Strickmode bekannt wurde, allerdings nicht profitabel war. 1987 kaufte der französische Luxusgüterkonzern Cora-Revillon die Rechte der Marke, der 1992 seinerseits von Dunhill aufgekauft wurde und nach einer Fusion mit Cartier in der Vendome-Gruppe (dem späteren Richemont-Konzern) aufging. Vendome liquidierte die Marke Lagerfeld nach schlechten Umsätzen sowie hohen Verlusten und gab die Markenrechte 1997 an Lagerfeld zurück. Dieser startete 1998 unter dem Namen Lagerfeld Gallery und zunächst einer kleinen, selbst kreierten Damenkollektion neu. Es wurden mithilfe von Andrée Putman in Paris (40, Rue de Seine) und Monaco Lagerfeld-Gallery-Boutiquen eröffnet, in denen Lagerfelds exklusive Mode neben ausgewählten Artikeln von Fendi sowie Bücher und Fotografien verkauft wurden. Die Damenkollektionen wurden ab 1999 bei den Modenschauen in Paris präsentiert. Für Damen gab es ab 2002 unter dem Namen Lagerfeld Gallery by Diesel zudem eine Kooperation mit dem italienischen Jeans-Hersteller Diesel.[54] Bis Mitte der 2000er Jahre existierte von der Marke Lagerfeld Gallery auch Männermode,[55] die ebenso in Paris vorgeführt wurde.

Bereits 1988 war die Zweitlinie KL by Karl Lagerfeld zusammen mit der Steilmann-Gruppe lanciert worden, welche die Zusammenarbeit allerdings 1995 einstellte. 1996 begann Lagerfeld eine Kooperation mit Quelle und bot die Damenkollektion KL by Karl Lagerfeld bis 1999 im Quelle-Katalog an. 1999 ging die Lizenz für die Lagerfeld-Damenkollektion an die Miltenberger FD Fashion Design, die bereits seit 1989 die weltweite Lizenz (außer für Japan und die USA) für die Herrenkollektion hielt.

Lagerfeld mit seinem Bodyguard Sébastien Jondeau, der bisweilen auch als Model fungiert, 2008

Lagerfeld gilt als der Entdecker des ehemaligen Top-Models Claudia Schiffer, seiner zeitweiligen Muse, die 1993 in einem von Lagerfeld mit Koranversen bestickten Mieder auf einer Modenschau einen Skandal provozierte. Davor war Inès de la Fressange seine Muse gewesen, doch die Liaison zerbrach 1989. Zu Lagerfelds zahlreichen anderen Musen gehören die männlichen Models Brad Kroenig[56] und Baptiste Giabiconi[57] sowie die weiblichen Models Toni Garrn,[58] Freja Beha Erichsen,[59] Lara Stone[60] und Daria Werbowy. Die Sängerinnen Beth Ditto und Florence Welch[61] zählen ebenfalls zu Lagerfelds Musen.

Im November 2004 erregte er Aufsehen durch seine Zusammenarbeit mit dem schwedischen Discount-Modefilialisten Hennes & Mauritz (H&M), für den er eine kostengünstige Mode-Kollektion mit 20 Artikeln für Damen und zehn für Herren sowie ein Parfüm namens Liquid Karl entwarf.[62][63][64][65][66] Lagerfeld war H&Ms erster Design-Kooperationspartner, ihm folgten unter anderem Stella McCartney (2005), Vikor & Rolf (2006), Roberto Cavalli (2007), Comme des Garçons (2008), Matthew Williamson (2009), Jimmy Choo (2009), Lanvin (2010), Versace (2011) und Marni (2012).

Eine Lageferld-Filiale in München, 2014

2005 kaufte der US-Modekonzern Tommy Hilfiger die Marke Lagerfeld inklusive aller Lizenzen für 27,5 Mio. $. Die hochpreisige Pariser Kollektion Lagerfeld Gallery für Damen wurde umbenannt in Lagerfeld Collection und ab 2006 durch zwei jüngere, preiswertere Labels – Karl Lagerfeld für Damen sowie KL Lagerfeld für Herren – komplementiert, die sich am Stil der New Yorker Modeszene orientieren. Die Lagerfeld-Gallery-Mode für Herren wurde eingestellt. Lagerfeld Collection wurde von Lagerfeld selbst in Paris designt; um die Marke Karl Lagerfeld kümmerte sich ein Hilfiger-Designteam in New York. Die Kollektionen wurden auf den Modenschauen in New York gezeigt. Mitte 2006 beschloss die Tommy Hilfiger Corp., selbst erst Ende 2005 vom britischen Finanzinvestor Apax Partners aufgekauft,[67] die Lagerfeld-Kollektionen in den USA nicht mehr zu vertreiben und die Zweitlinie Karl Lagerfeld für Damen einzustellen.[68][69] Die Lagerfeld-Gallery-Boutiquen in Paris und Monaco wurden geschlossen. Die Hauptkollektion Lagerfeld Collection wurde schließlich umbenannt in Karl Lagerfeld und bei den Modenschauen in Paris gezeigt. 2007 wurde die Fertigung der Hauptkollektion Karl Lagerfeld an das italienische Unternehmen Vaprio Stile vergeben. Im selben Jahr lancierte Tommy Hilfiger die Brückenkollektion K Karl Lagerfeld für Damen und Herren für den europäischen Markt und Kanada, die mit Beschluss von 2009 zum Frühjahr 2010 wieder eingestellt wurde.[70] Die Lizenz-Herrenkollektion, immer noch von FD Fashion Design gefertigt, hieß seither schlicht LAGERFELD.

Im März 2010 wurde die Marke Tommy Hilfiger von Apax Partners an Phillips-Van Heusen (PVH), einen amerikanischen Bekleidungshersteller, zu dem u. a. die Marke Calvin Klein gehört, verkauft. Die Marke Karl Lagerfeld war nicht Teil dieses Verkaufs und blieb im Besitz der Beteiligungsgesellschaft Apax Partners.[71]

Im September 2010 sagte Lagerfeld die für den 3. Oktober während der Pariser Schauen geplante Modenschau seines Labels Karl Lagerfeld ab.[72][73] Die Damen-Modenschau im März 2010 in Paris (Saison Herbst/Winter 2010/11) war damit die vorerst letzte des Lagerfeld-Labels. Er wolle die Zeit stattdessen nutzen, um sich auf die Entwicklung einer neuen - vorwiegend, aber nicht ausschließlich für Damen konzipierten - Marke namens Karl zu konzentrieren, die im niedrigpreisigeren 'Masstige'-Segment (Kunstwort aus 'Masse' und 'Prestige', quasi 'Prestige für die Massen') angesiedelt sein werde.[74][75] Dazu wurde in Amsterdam unter der Regie von Apax Partners die Karl Lagerfeld B.V. gegründet. Die Karl-Damenmode, ursprünglich für Herbst/Winter 2011 geplant, wurde ab Ende Januar 2012 zunächst nur online, dann auch im Einzelhandel verkauft.[76] Der Launch der Herrenmode des Labels Karl begann mit der Herbst-Kollektion 2012 und ergänzt die weiterhin von FD Fashion Design entworfene LAGERFELD-Herrenlinie.[77] In London und Saint Tropez wurden im Sommer 2012 Pop-up-Ladengeschäfte der Marke Karl eröffnet. Zudem kam in Lizenz-Zusammenarbeit mit Ittierre ab Herbst/Winter 2012 eine höherpreisige Hauptkollektion namens Karl Lagerfeld Paris für Damen und Herren auf den Markt, die nicht nur online, sondern auch in Ladengeschäften verkauft wurde.[78] Die Zusammenarbeit mit Ittierre endete Mitte 2013. Folglich wurde das Portfolio auf die Marken Karl Lagerfeld (Damen und Herren) sowie Lagerfeld (Herren) beschränkt. Im Februar 2013 eröffnete das erste Karl-Ladengeschäft in Paris.

Im April 2014 kaufte PVH von Apax Partners eine Minderheitsbeteiligung an dem Unternehmen Karl Lagerfeld.[79] 2014 und 2015 brachte das Unternehmen in Zusammenarbeit mit Interparfums drei neue Düfte jeweils für Damen und Herren auf den Markt: Karl Lagerfeld, Paradise Bay und Private Klub. Ende 2015 existierten in Europa ca. ein Dutzend eigene und drei von Partnern betriebene Lagerfeld-Ladengeschäfte, darunter Standorte in Paris, London, Berlin (3x), Düsseldorf, München (2x), Amsterdam, Antwerpen und Kopenhagen. Darüber hinaus gibt es Verkaufsflächen in größeren Kaufhäusern wie Printemps oder Galeries Lafayette. Weitere Boutiquen stehen in Russland, Saudi-Arabien, Katar und China. Mitte 2015 wurde ein Joint Venture mit der US-amerikanischen G-III Apparel Group zur Erschließung des nordamerikanischen Marktes vereinbart. Ein eigener Onlineshop mit Damenmode und -Accessoires wird seit 2015 in Zusammenarbeit mit der Yoox Net-a-Porter Group unterhalten. Eine Kindermodenkollektion von Karl Lagerfeld ist für 2016 geplant. Seit 2011 ist Pier Paolo Righi, ein ehemaliger Reusch-Manager und Nike-Europachef, CEO und Präsident der Karl Lagerfeld B.V. mit Sitz in Amsterdam. Der Umsatz des Unternehmens wurde für das Jahr 2014 auf über 100 Millionen Euro geschätzt.

Kollektionen[Bearbeiten]

Lagerfeld in Cannes, 2007

Von Karl Lagerfeld jährlich kreierte Mode-Kollektionen (Stand August 2012):

Karl Lagerfeld (vier Kollektionen pro Jahr) Chanel (acht Kollektionen) Fendi (zwei Kollektionen)
  • Karl Lagerfeld
    (Damen-Konfektion, Frühling/Sommer und Herbst/Winter)
  • Karl Lagerfeld
    (Herren-Konfektion, F/S und H/W)
  • LAGERFELD
    (Herren-Konfektion in Lizenz, F/S und H/W)
  • Haute Couture
    (Damen-Maßkollektion im obersten Preissegment, F/S und H/W)
  • Prêt-à-porter
    (Damen-Konfektion, F/S und H/W - je Saison Vor- und Hauptkollektion)
  • Cruise/Resort (Croisière)
    (Damen-Saisonkonfektion mit Frühlingsmode zur Winterzeit)
  • Métiers d'art
    (Damen-Saisonkonfektion mit Herbstmode zur Sommerzeit)[80]
  • Prêt-à-porter
    (Damen-Konfektion, F/S und H/W, Co-Design mit Silvia Fendi)

Die wichtigsten Modefirmen, für die Karl Lagerfeld als Designer tätig war oder noch ist:

  • 1955–1958: Pierre Balmain
  • 1958–1963: Jean Patou
  • 1963–1978, 1992–1997: Chloé
  • 1965–heute: Fendi
  • 1974–heute: Karl Lagerfeld
  • 1983–heute: Chanel
  • 2004: Hennes & Mauritz (H&M)

Kollaborationen und Projekte[Bearbeiten]

Lagerfeld mit einer Kuckucksuhr des Street-Art-Künstlers Stefan Strumbel, 2008

2008 kreierte Lagerfeld einen Steiff-Teddybären im typischen Lagerfeld-Outfit, der in den USA für 1500 $ verkauft wurde.[81] Im Anfang 2008 vorgestellten Videospiel Grand Theft Auto IV ist Lagerfelds Stimme als Radiomoderator des fiktiven Senders K109 zu hören.[82][83] Ab Mitte 2008 war Lagerfeld in das Design einer ganzen Insel namens Isla Moda samt Wohnungen, Hotels und Geschäften vor der Küste Dubais nahe The World involviert.[84][85] Das Projekt war bis Ende 2010 nicht verwirklicht worden, und Lagerfeld zog sich als Designer zurück.[86]

Der italienisch-amerikanische Spielzeughersteller tokidoki produzierte Ende 2009 eine Lagerfeld nachempfundene, 25 cm große Spielzeug-Figur in einer Stückzahl von 1000 Exemplaren, die für je € 129 verkauft wurde.[87][88][89]

Ende 2009 kollaborierte Lagerfeld mit dem französischen Helm-Hersteller Les Ateliers Ruby und entwarf einige Motorradhelm-Modelle und einen Seiden-Schal.[90][91]

Für den Limonaden-Hersteller Coca-Cola entwarf Lagerfeld Anfang 2010 eine Flasche der Sorte Coca-Cola Light, die in limitierter Stückzahl für 3,50 Euro erhältlich war.[92][93] Im Juni 2010 betätigte sich Karl Lagerfeld im Eulenspiegel-Satiremagazin als Karikaturist.[94] Mitte 2010 nahm Lagerfeld für einen Tag die Position des Chefredakteurs der französischen Tageszeitung Libération ein und gestaltete dafür einige Karikaturen.[95][96] In Deutschland gestaltete Karl Lagerfeld die Ausgabe der Wochenzeitung Welt am Sonntag vom 1. Dezember 2013 mit eigenen Fotos, Texten und Farbillustrationen.

Für die Herbst-/Winter-Saison 2010 präsentierte der Schmuckhersteller Swarovski von Karl Lagerfeld für Atelier Swarovski entworfene Armreife, Halsketten und Broschen.[97][98]

Der italienische Schuhhersteller Hogan, der zur Tod’s-Gruppe um Diego della Valle gehört, präsentierte im Oktober 2010 eine einmalige Design-Zusammenarbeit mit Karl Lagerfeld über sechs Entwürfe in den Bereichen Schuhe, Kleidung und Accessoires für Damen für die Saison Frühjahr 2011.[99][100][101] 2011 wurde die Zusammenarbeit mit Lagerfeld für eine Herbst/Winter Kollektion bei Hogan erneuert.[102]

Ab 31. August 2011 wurde in den USA im Rahmen einer Kooperation mit der amerikanischen Kaufhaus-Kette Macy’s für deren IMPULSE-Designerkollektionen einmalig von Karl Lagerfeld als limitierte 'capsule collection' entworfene Damenmode im niedrigen Preissegment angeboten.[103][104][105]

Für Madonna entwarf Lagerfeld die Bühnenoutfits ihrer „Re-Invention“-Tour. Karl Lagerfeld war ebenfalls für Kylie Minogue tätig.[106]

Parfüm[Bearbeiten]

Schon im Jahr 1975 erschuf Lagerfeld zusammen mit Chloé das Parfüm Chloé for Woman, das für seinen blumigen Duft bekannt ist. In Zusammenarbeit mit Fabergé, ab 1989 Unilever und ab 2005 Coty, kreierte Karl Lagerfeld im Laufe der Zeit verschiedene weitere Düfte unter seinem eigenen Namen: im Jahr 1978 brachte Lagerfeld den Herrenduft Lagerfeld auf den Markt, 1982 folgte KL (Damen) und 1986 KL Homme (eingestellt). 1990 kam der Herrenduft Lagerfeld Photo heraus, 1994 der Damenduft Sun Moon Stars. Es folgten 1997 Jako (Herren) sowie Lagerfeld Femme (2000) und LAGERFELD MAN (2002). 2004 entwarf er speziell für H&M das Parfüm Liquid Karl. 2008 wurde die Kapsule-Unisex-Kollektion lanciert (Woody, Light und Floriental). Ende April 2014 stellte er zwei neue Düfte vor, die schlicht die Namen Karl Lagerfeld Pour Femme und Karl Lagerfeld Pour Homme tragen. Mit diesen erfolgt ebenfalls ein neuer Versuch für Karl Lagerfeld auf dem Markt der Parfüme wieder Fuß zu fassen, nachdem die letzten Produkte aufgrund äußerst geringer Verkaufszahlen nicht überzeugen konnten.[107]

Kostümbildnerei[Bearbeiten]

Lagerfeld war wiederholt als Kostümbildner für Theater und Oper tätig, etwa 1978 in Genua (Der grüne Kakadu/Komtesse Mizzi von Arthur Schnitzler, Regie Luca Ronconi); 1980 am Wiener Burgtheater (Komödie der Verführung von Arthur Schnitzler, Regie Horst Zankl, Bühnenbild Hans Hollein) sowie beim Maggio Musicale in Florenz (Les Contes d'Hoffmann von Jacques Offenbach, Regie Ronconi); 1982 an der Mailänder Scala (Les Troyens von Hector Berlioz, Regie Ronconi, Bühnenbild Ezio Frigerio); 1990 bei den Salzburger Festspielen (Der Schwierige von Hugo von Hofmannsthal, Regie Jürgen Flimm, Bühnenbild Erich Wonder; er übersiedelte später nach Wien ans Burgtheater).

Fotografie[Bearbeiten]

Lagerfeld mit Anna Wintour in London, 2014

Neben der Mode und der Kostümbildnerei entdeckte Lagerfeld 1987 die Fotografie als neues Betätigungsfeld. 1996 erhielt er für seine Arbeiten den Kulturpreis der Deutschen Gesellschaft für Photographie.[108] Vom 11. November 2006 bis 18. Februar 2007 wurden 350 Fotografien und Multimedia-Installationen Lagerfelds in der Berliner Galerie C/O Berlin ausgestellt. Unter dem Titel One Man Shown zeigten sie alle das US-amerikanische Fotomodell Brad Kroenig, das der Designer entdeckt und gefördert hatte. Die klassischen Schwarzweiß-Porträts, die in einem Zeitraum von dreieinhalb Jahren entstanden und sowohl Modeaufnahmen als auch Aktfotografien einschlossen, waren beim Publikum erfolgreich. Die Kritik reagierte verhalten und teilweise ablehnend auf die fotografischen Studien Lagerfelds. Während das Magazin Der Spiegel die Gleichförmigkeit der Bilder anprangerte und attestierte, dass der Modeschöpfer auch Langeweile perfekt verkaufen könne,[109] kritisierte der US-amerikanische Star-Fotograf David LaChapelle Lagerfeld als „Dilettanten“, welcher der Geschichte der Fotografie nichts Neues hinzuzufügen hätte.[110] Lagerfeld war u. a für die Werbekampagne der Champagnermarke Dom Pérignon verantwortlich und arbeitete dabei wieder mit Claudia Schiffer zusammen. Für den Volkswagen-Konzern inszenierte er die Werbung für das Phaeton-Modell und ist ebenfalls im Werbefilm für eine Sonderedition des Golf zu sehen. Für die Märzausgabe 2011 des deutschen Playboy fotografierte er Natalia Wörner. In einer modernisierten Fotostory des antiken Mythos von Daphne und Chloe nach dem griechischen Dichter Longus inszenierte er die beiden Models Baptiste Giabiconi und Bianca Balti vor der Naturkulisse Südfrankreichs. Der Bildband Moderne Mythologie aus dem Jahr 2013 zeigt Lagerfelds Vorstellung des idyllischen Lebens in monumentalen Schwarzweiß-Fotografien, angelehnt an die klassische Textquelle.

Umschlagvignette[Bearbeiten]

  • Umschlagvignette für Valeska Gert: Die Bettlerbar von New York. arani-Verlagsgesellschaft, Berlin-Grunewald 1950 (2. Aufl. im Selbstverlag o.O.u.J., ca. 1958; 3. Auflage: L.S.D. im Steidl Verlag, Göttingen 2012, ISBN 978-3-86930-368-0)

Ausstellungen[Bearbeiten]

  • Karl Lagerfeld, Apolda, 23. April 2005 – 12. Juni 2005
  • One Man Shown, C/O Berlin, 11. November 2006 – 18. Februar 2007
  • Konkret Abstrakt Gesehen, Langen Foundation, Neuss, 18. November 2007 – 4. Mai 2008
  • Versailles à l'ombre du soleil, Paris, 11. Juni – 7. September 2008
  • Feuerbachs Musen – Lagerfeld Models, Kunsthalle Hamburg, 21. Februar – 14. Juni 2014
  • Parallele Gegensätze. Fotografie-Buchkunst-Mode, Museum Folkwang Essen, 15. Februar – 11. Mai 2014[111]
  • Karl Lagerfeld. Modemethode. Bundeskunsthalle, Bonn, 28. März – 13. September 2015.

Privates und Sonstiges[Bearbeiten]

Lagerfeld, 2005
mit der bolivianischen Modedesignerin Monica Moss auf dem Festball des Roten Kreuzes in Monaco
  • Am 15. Januar 2007 scheiterte Lagerfeld vor einem Pariser Gericht mit seiner Klage gegen „The Beautiful Fall“,[112] ein Buch aus der Modewelt, geschrieben von der Autorin Alicia Drake. Der Vorsitzende Richter konnte im Unterschied zu Lagerfeld keinen Angriff auf dessen Privatsphäre feststellen, da das Buch in Frankreich nicht verlegt wurde. Danach habe Lagerfeld alle englischen Ausgaben in Paris aufkaufen lassen.[113]
  • Am 24. April 2008 wurde beim Donaufestival in Krems an der Donau (Österreich) als Auftragswerk das Musical „Lagerhouse“ uraufgeführt.[114]
  • Im Panoptikum Hamburg steht seit 2012 eine Wachsfigur von ihm.[115]
  • Seine Privatbibliothek umfasst laut eigenen Angaben ca. 300.000 Bücher.[116]
  • Mit einem Privatvermögen von etwa 350 Millionen Euro zählt Lagerfeld zu den 500 reichsten Deutschen.[117]
  • Lagerfeld ist seit vielen Jahren sehr eng mit Prinzessin Caroline von Monaco befreundet.[118]
  • Seine Hauskatze Choupette (* 2011) verfügt über einen von Lagerfeld autorisierten Twitter-Account und war im Juli 2013 zusammen mit Linda Evangelista auf dem Cover der deutschen Vogue zu sehen. Im Winter 2013 kam eine nach Choupette benannte Accessoire-Kollektion auf den Markt.[119]

Kritik[Bearbeiten]

  • Lagerfeld gerät immer wieder in die Kritik, weil er sehr dünne bis dürre Models bevorzugt und für seine Kollektionen engagiert. Er spricht sich gegen ein Laufstegverbot für zu dünne Models aus.[120]
  • Ebenfalls für negative Schlagzeilen sorgte 2004 eine Bemerkung zu einer Kollektion für die Modekette H&M. Das Unternehmen bot die Kleidung auch in größeren Varianten an, worauf Lagerfeld sagte: „Was ich entworfen habe, ist eine Mode für schmale, schlanke Leute. Das war die ursprüngliche Idee.“[121]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Filme[Bearbeiten]

  • Karl Lagerfeld: Lebens-Skizzen. Porträt, Frankreich, 2012, 55 Min., Buch und Regie: Loïc Prigent, Produktion: arte France, Erstsendung: 2. März 2013 bei arte[123]
  • Fendi ... vor der Show. Dokumentarfilm, Frankreich, 2009, 52 Min., Buch und Regie: Loïc Prigent, Produktion: arte France, Sundance Channel, Deralf, Story Box Press, Erstsendung: 14. Januar 2010 bei arte[124]
  • Lagerfeld Confidential. Dokumentation, Frankreich, 2007, 88 Min., Buch und Regie: Rodolphe Marconi, Produktion: Grégory Bernard
  • Ein Kleid von Chanel. Reportage, Deutschland, 2006, 30 Min., Buch und Regie: Rita Knobel-Ulrich, Produktion: ZDF, Reihe: ZDF.reportage, Erstsendung: 12. Februar 2006[125]
  • Im Hause Chanel. (Originaltitel: Signé Chanel.) Doku-Soap in fünf Teilen, Frankreich, 2005, 130 Min., Regie: Loïc Prigent[126][127]
  • Karl Lagerfeld - Mode als Religion, VOX[128]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Karl Lagerfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Video und Bilder

Quellen[Bearbeiten]

  1. 80. Geburtstag – Karl Lagerfeld und die Pirouetten des rastlos Kreativen Badische Zeitung, 10. September 2013
  2. NDR Das! vom 10. September 2013
  3. Karl Lagerfeld - "Ich bin doch kein Inder", zeit.de, 9. Dezember 2008
  4. Kaiser Karl und sein Hofstaat, faz.net, 24. November 2011
  5. Der Ausverkauf des Kaiser Karl, welt.de, 6. September 2008
  6. Kaiser Karl: Behind the Mask, vanityfair.com, Februar 1992
  7. Modezar Karl Lagerfeld eröffnet eigene Ausstellung in Essen, focus.de, 15. Februar 2014
  8. Karl Lagerfeld – Modezar und Kunstfigur, swr.de, 27. März 2015
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  112. Isabelle Graw: „Rivalität der Schillernden“, taz, 15. Januar 2007, Besprechung von The Beautiful Fall.
  113. Anna-Maria Wallner: „Karl der Große regiert (in) Paris“, Die Presse, 8. Oktober 2007.
  114. „H.A.P.P.Y - Lagerhouse. Das schlechteste Musical der Welt - jetzt aber wirklich!“ (Memento vom 26. Mai 2008 im Internet Archive) Donaufestival, April 2008, archiviert von Internet Archive.
  115. Karl Lagerfeld als Wachsfigur im Hamburger Panoptikum (Memento vom 10. Juni 2012 im Internet Archive)
  116. Lagerfeld kreiert Buch-Parfum, n24.de, 15. April 2011
  117. Das sind die reichsten Deutschen 2013, abgerufen am 25. Juli 2014
  118. Karl Lagerfeld: "Caroline ist eine sehr, sehr gute Freundin", vip.de, Mai 2011
  119. Choupette-Kollektion von Karl Lagerfeld, Vogue.de, 28. Oktober 2013
  120. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatKarl bleibt stur: Chanel-Mode für spindeldürre Frauen. In: news.ch. 23. Januar 2007, abgerufen am 14. Januar 2010.
  121. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatLagerfeld verärgert über H&M. In: netzeitung. 17. November 2004, archiviert vom Original am 18. November 2004, abgerufen am 15. Januar 2010.
  122. Französischer Verdienstorden für Karl Lagerfeld. In: Rheinische Post. 4. Juni 2010
  123. Inhaltsangabe, mit Video-Ausschnitten, arte
  124. Inhaltsangabe, Video-Ausschnitt, arte
  125. Inhaltsangabe, 3sat
  126. Im Hause Chanel. auf: arte. 22. März 2005
  127. Signé Chanel by Loïc Prigent. fashvids.com, 26. Mai 2007
  128. VOX, Reportage