Jacqueline Beer

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Jacqueline Beer, 1962

Jacqueline Beer (geb. Jacqueline Vangramberg; 14. Oktober 1932 in Paris), manchmal als Jacqueline Bär bezeichnet, ist eine französisch-US-amerikanische ehemalige Film- und Fernsehschauspielerin.[1][2]

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jacqueline Beer trat als Miss France beim Miss-Universe-Schönheitswettbewerb 1954 an. Sie ist Vorsitzende des Board of Directors des Thor Heyerdahl Instituts in Larvik, Norwegen, dem Geburtsort ihres letzten Mannes, des Wissenschaftlers Thor Heyerdahl.[1]

Kindheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beers Vater war „ein bekannter Schriftsteller und Besitzer einer großen Pferdefarm“. Sie besuchte die Schule in einem Kloster, in der Nähe von Paris. Zwei Jahre später lebte sie in Middlesex, England.[2]

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurz nach ihrer Teilnahme am Miss-Universe-Wettbewerb 1954 unterzeichnete Beer einen Vertrag mit Paramount Pictures. Ihr amerikanisches Filmdebüt gab sie 1956, als sie in That Certain Feeling eine nicht im Abspann genannte Rolle als Model spielte. Sie war in Fernsehshows wie Maverick und Sugarfoot von Warner Bros. zu sehen und erhielt im April 1959 einen langfristigen Vertrag. Des Weiteren hatte sie Auftritte in Screaming Eagles (1956), Der Preis (1963), Solo für O.N.C.E.L. (1964) und The George Burns and Gracie Allen Show (1950). Sie ist heute für ihre fünfjährige Rolle als Suzanne Fabray mit dem Spitznamen „Frenchy“ bekannt, der charmanten und effizienten Telefonistin (und gelegentlichen Mitarbeiterin), in der klassischen Private-Eye-TV-Serie 77 Sunset Strip.[2]

Persönliches Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beer heiratete am 26. November 1955 den Buchhalter Jean Antoine Garcia Roady. Sie hatten zwei Söhne, Serge und Laurent, und eine Tochter, Sabine.

1991 heiratete Beer den norwegischen Abenteurer und Ethnographen Thor Heyerdahl. Sie blieben bis zu seinem Tod am 18. April 2002 verheiratet. Beer war Thors dritte Frau. Sie lebten auf Teneriffa, den Kanarischen Inseln, und waren bis zu seinem Tod sehr aktiv an archäologischen Projekten beteiligt, insbesondere in Túcume, Peru und Asow. Nach seinem Tod blieb Beer im Thor Heyerdahl-Forschungszentrum in Aylesbury, Großbritannien, aktiv und ist auch Vorsitzende des Verwaltungsrates.

Beer ist eine Tante des bekannten kanadischen Schauspielers Christopher Heyerdahl. Thor Heyerdahl war der Cousin von Christophers Vater.[3]

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quelle: [4]

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • That Certain Feeling (1956) als Model
  • Screaming Eagles (1956) als Marianne
  • Kein Lorbeer für den Mörder (1963) als Monique Souvir
  • Paris ist voller Liebe (1966) als Denise Marton

TV-Shows/Fernsehserien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Jacqueline Beer – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Jacqueline Beer. Abgerufen am 18. November 2019.
  2. a b c Clipped From The Titusville Herald. In: The Titusville Herald. Titusville, Pennsylvania 23. Juli 1960, S. 7 (newspapers.com [abgerufen am 18. November 2019]).
  3. PeoplePill: Jacqueline Beer: French-American model, film and TV actress - Biography, Life, Family, Career, Facts, Information. Abgerufen am 19. November 2019 (amerikanisches Englisch).
  4. WatchPlayStream, 2019: Jacqueline Beer (1932-) - Filmographie und die besten Filme & Serien im Streaming/Verleih/Kauf. Abgerufen am 18. November 2019.