Jacques-Arsène d’Arsonval

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Jacques-Arsène d’Arsonval

Jacques-Arsène d’Arsonval (* 8. Juni 1851 in La Porcherie, Département Haute-Vienne; † 31. Dezember 1940 (nach anderen Angaben: 13. Dezember 1940) ebenda) war ein französischer Physiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jacques-Arsène d’Arsonval studierte an den Universitäten Poitiers, Limoges und Paris. Er studierte auch Medizin. Ob er als Arzt praktizierte, ist unbekannt, er arbeitete jedoch als Präparator bei Claude Bernard und führte mit Charles-Édouard Brown-Séquard Experimente zur Physiologie der Atmung[1] durch. Die Doktorwürden erhielt er 1877. 1894 bekam er in Paris seine Professur verliehen.

Er arbeitete vor allem auf dem Gebiet der Elektrophysiologie und Diathermie, seine Anwendungen von Hochfrequenz führten zum damaligen Begriff einer d’Arsonvalisation. Er ist der Erfinder des Hitzdrahtamperemeter (d’Arsonval-Galvanometer). Zusammen mit Paul Marie Oudin erfand er die Oudinspule zur Erzeugung von Hochspannung. Er war auch an der Einführung des Telephons in Frankreich beteiligt und arbeitete auf dem Gebiet der Wärmelehre. Die Idee eines Meereswärmekraftwerks geht auf eine Idee d’Arsonvals aus dem Jahre 1881 zurück. Auch die Verflüssigung von Gasen und Flüssigluftsprengstoff[2] war eines seiner Arbeitsgebiete.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. John Haldane, James Lorrain Smith: The Physiological Effects od Air Vitiated by Respiration. In: Journal of Pathology and Bacteriology. Band 1, 1893, S. 168–186; abgedruckt auch in: Albert Faulconer, Thomas Edward Keys: Foundations of Anesthesiology. Charles C Thomas, Springfield (Illinois) 1965, S. 161–179 (Carbon Dioxide Poisoning), hier: S. 175–178.
  2. Review Liquid Air as an explosive. In: A.S.R.E. Journal, Band 2, American Society of Refrigerating Engineers, 1915. Seite 53 (online auf Google-Books).