Arbeit – Bewegung – Geschichte. Zeitschrift für historische Studien

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Arbeit – Bewegung – Geschichte. Zeitschrift für historische Studien
Verlag Metropol, Berlin
Erstausgabe 2002
Erscheinungsweise dreimal pro Jahr
Herausgeber Förderverein für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung
Weblink arbeiterbewegung-jahrbuch.de
ISSN 1610-093XVorlage:Infobox Publikation/Unspezifische ISSN-Angabe

Arbeit – Bewegung – Geschichte. Zeitschrift für historische Studien, gegründet 2002 als JahrBuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung, ist eine deutsche geschichtswissenschaftliche Fachzeitschrift.

Die Zeitschrift Arbeit – Bewegung – Geschichte wendet sich sowohl an ein akademisches Publikum als auch an historisch Interessierte, seine Inhalte beschäftigen sich vor allem mit der deutschen und internationalen Arbeiterbewegung. Weitere Themen umfassen die Sozialgeschichte und Geschichte der Arbeitswelt sowie die Geschichte sozialer Bewegungen.

Die Zeitschrift erscheint dreimal jährlich, den Hauptteil bilden wissenschaftliche Aufsätze und Mitteilungen, zudem gibt es eine Rubrik zur Erstveröffentlichung von Dokumenten und einen umfangreichen Rezensionsteil. Mit dem im Mai 2014 veröffentlichten Heft II/2014 erschien erstmals ein Schwerpunktheft, das sich aus Anlass des hundertsten Jahrestages den Reaktionen der internationalen Arbeiterbewegung auf den Ersten Weltkrieg widmet. Im September 2014 wurde dieser Schwerpunkt mit weiteren Beiträgen im Heft III/2014 abgeschlossen.

Arbeit – Bewegung – Geschichte ist die einzige deutschsprachige Fachzeitschrift, die sich hauptsächlich mit der Geschichte der internationalen Arbeiterbewegung beschäftigt.[1] Zur elfköpfigen Redaktion gehören: Helga Brangsch, Christa Hübner, Bärbel Kontny, Dietmar Lange, Herbert Mayer, Ulla Plener, Elke Scherstjanoi, Daniela Schnitter, Carola Tischler, Ralf Hoffrogge und Axel Weipert.

Zu den Autoren der Zeitschrift gehören sowohl Nachwuchswissenschaftler und Doktoranden als auch etablierte Historiker und Sozialwissenschaftler wie etwa Rolf Badstübner, Peter Brandt, Günter Benser, Michael R. Krätke, Mario Keßler, Dick Geary, Beverly Silver, Marcel van der Linden und Gisela Notz.

Mit dem ersten Heft 2016 erfolgte die Umbenennung der Zeitschrift in Arbeit – Bewegung – Geschichte. Zeitschrift für historische Studien, ferner erscheint die Zeitschrift von da an im Metropol Verlag.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Einen ähnlichen Anspruch hatte die inzwischen eingestellte Internationale wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung (IWK). Das von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur herausgegebene Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung (JHK) hingegen beschäftigt sich nur mit der Geschichte kommunistischer Parteien im engeren Sinne. Das Mitteilungsblatt des Instituts für Soziale Bewegungen der Ruhr Universität Bochum hingegen wurde 2013 umgewandelt in die englischsprachige Zeitschrift "Moving the Social".