Gisela Notz

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Gisela Notz (2016)

Gisela Notz (* 5. April 1942 in Schweinfurt) ist eine deutsche Historikerin und Sozialwissenschaftlerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gisela Notz absolvierte ein Studium der Industriesoziologie, Arbeitspsychologie und Erwachsenenbildung in Berlin und promovierte an der TU Berlin. Von 1979 bis 2007 arbeitete Gisela Notz hauptberuflich als wissenschaftliche Referentin im Historischen Forschungszentrum der Friedrich-Ebert-Stiftung, Forschungsabteilung Sozial- und Zeitgeschichte. Zudem wirkte sie als Lehrbeauftragte an verschiedenen Universitäten, darunter die TU Berlin, Hannover, Marburg, Essen sowie die Fachhochschule Jena. Im Wintersemester 1994/95 und im Sommersemester 1995 vertrat sie eine Professur in Soziologie an der Universität Essen. Im Sommersemester 2000 war sie Dozentin an der Internationalen Frauenuniversität in Hannover.

Von 1985 bis 1997 wirkte Notz als Redakteurin der Zeitschrift beiträge zur feministischen theorie und praxis. Seit 2008 ist sie Redakteurin der Zeitschrift lunapark21. Sie schreibt regelmäßig für die Tageszeitungen junge Welt und taz und Beiträge für die Bundeszentrale und für Landeszentralen der politischen Bildung.

Ihre Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind Arbeitsmarkt-, Familien- und Sozialpolitik, Alternative Ökonomie sowie die historische Frauenforschung. Sie ist aktives Mitglied beim Institut für Protest und Bewegungsforschung.

Gisela Notz war von 2004 bis 2010 Bundesvorsitzende von pro familia.[1]

Seit Jahren lebt sie in Berlin-Kreuzberg.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monographien:

  • Kritik des Familismus. Theorie und soziale Realität eines ideologischen Gemäldes, Schmetterling-Verlag, Stuttgart 2015.
  • Feminismus: Politik – Geschichte – Ökonomie, Papy-Rossa Verlag, Köln 2011.
  • Theorien alternativen Wirtschaftens – Fenster in eine andere Welt, Schmetterling-Verlag, Stuttgart 2010.
  • Familien. Lebensformen zwischen Tradition und Utopie, 2003.
  • Die neuen Freiwilligen: Das Ehrenamt – Eine Antwort auf die Krise?, 1999 (2. Auflage).

Herausgeberschaft:

Aufsätze:

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zeittafel 6o Jahre pro familia. Abgerufen am 1. September 2013.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Solidarität, für die es sich zu kämpfen lohnt, Ein Gespräch mit Gisela Notz zum 75. Geburtstag, analyse & Kritik, vom 18. April 2017, Nr. 626, S. 24

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]