Jakob Burckhardt der Ältere

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akob Burckhardt der Ältere (1785–1858) Theologe, Antistes der reformierten Kirche in Basel. Epitaphien (Grabtafeln) im gotische Doppelkreuzgang (15. Jh.) des Basler Münster.
Epitaphien (Grabtafeln) im gotische Doppelkreuzgang (15. Jh.) des Basler Münster.

Jakob (auch Jacob) Burckhardt der Ältere (* 4. November 1785 in Basel; † 17. Dezember 1858 ebenda) war ein Schweizer reformierter Geistlicher.

Jakob Burckhardt war der Sohn von Johann Rudolf Burckhardt (1738–1820), Pfarrer an der Basler Peterskirche. Er amtierte von 1816 bis 1836 als Obersthelfer (zweiter Pastor) am Basler Münster. Von 1838 bis 1858 war er Münsterpfarrer und damit verbunden Antistes der Basler reformierten Kirche.

Burckhardt war von 1811 bis 1830 mit Susanna Maria Schorndorff (1782–1830) verheiratet und wird deshalb auch gelegentlich mit dem Namen Jakob Burckhardt-Schorndorff bezeichnet. Aus der Ehe gingen sechs Kinder hervor, darunter der Kulturhistoriker Jacob (Christoph) Burckhardt. Aus einer 1833 geschlossenen zweiten Ehe gingen zwei weitere Kinder hervor.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kurze Geschichte der Reformation in Basel: Ein Beytrag zur dritten Säkular-Feyer. Basel: N. Müller, 1818 (Digitalisat der zweiten, verbesserten Ausgabe 1818).
  • Lehrbuch des christlichen Religionsunterrichtes für die Kirchen des Kantons Basel. Basel: Schweighauser, 1832 (Digitalisat).
  • Festreden bei der vierten Säcularfeier der Erfindung der Buchdruckerkunst in Basel. Basel: Schneider, 1840.
  • Peter Dietz: Briefe des Antistes Jakob Burckhardt (1785–1858) an seinen Freund Johann Jakob Frei (1789–1852), Pfarrer in Appenzell-Ausserrhoden. In: Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde. Bd. 53, 1954, S. 99–158 (Digitalisat)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Werner Kaegi: Jacob Burckhardt. Eine Biographie. Band I: Frühe Jugend und baslerisches Erbe. Schwabe, Basel 1947.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]