Jakub Kolas

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Jakub Kolas
Kyrillisch (Weißrussisch)
Якуб Колас
Łacinka: Jakub Kołas
Transl.: Jakub Kolas
Transkr.: Jakub Kolas

Jakub Kolas (eigentlich Kanstantin Michailawitsch Mizkewitsch, weißrussisch Канстанцін Міхайлавіч Міцкевіч ;* 22. Oktoberjul./ 3. November 1882greg. in Akynzy im Rajon Stoubzy, Oblast Minsk; † 13. August 1956 in Minsk) war ein weißrussischer Dichter und Schriftsteller.

Er gilt als Klassiker der weißrussischen Literatur und ist neben Janka Kupala eine der Hauptfiguren der weißrussischen Wiedergeburt (weißruss.: Адраджэнне) zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kolas arbeitete als Lehrer und schrieb für die Zeitung Nascha Niwa. Im Jahr 1906 wurde er aufgrund seiner Teilnahme an einer verbotenen illegalen Lehrerkongress von seinem Amt suspendiert. 1908 wurde er zu drei Jahren Gefängnis verurteilt, die er in Minsk absitzt. Ab 1921 arbeitete er in der wissenschaftlich-terminologischen der Volkskommission. 1929 wurde er Vizepräsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Weißrusslands. Von 1941 bis 1944 lebte er in Moskau.[1] Er verstarb am 13. August 1956 in Minsk und wurde auf dem Militärfriedhof beigesetzt.

Auszeichnungen und Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jakub-Kolas-Denkmal in Minsk

Für sein Werk wurde Kolas verschiedentlich ausgezeichnet. Er erhielt 1946 und 1949 den Stalinpreis, empfing fünfmal den Leninorden, je einmal den Rotbannerorden und den Orden des Roten Banners der Arbeit. 1926 wurde er Volkspoet der Weißrussischen Sozialistischen Sowjetrepublik. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde er mit der Medaille Partisan des Großen Vaterländischen Krieges ausgezeichnet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Jakub Kolas – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Biografie auf slounik.org (russisch)