Johann Georg Gsteu

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Johann Georg Gsteu (* 26. Juli 1927 in Hall in Tirol; † 20. August 2013 in Wien) war ein österreichischer Architekt.

Leben[Bearbeiten]

Nach Absolvierung einer Bildhauerfachschule in Salzburg begann Gsteu 1950 gemeinsam mit Friedrich Achleitner, Wilhelm Holzbauer und Friedrich Kurrent ein Architekturstudium bei Clemens Holzmeister an der Wiener Akademie der bildenden Künste. Nach dem Studium bildete er ab 1953 mit Friedrich Achleitner eine Bürogemeinschaft. Als Gsteus Hauptwerk dieser Zeit gilt die 1963 bis 1965 errichtete Oberbaumgartner Pfarrkirche in Wien.

Von 1980 bis 1992 unterrichtete er als Professor an der Gesamthochschule Kassel. 2000 bis 2005 war er Gastprofessor in Innsbruck.

Ein markantes Designelement seiner späteren Jahre sind Trapezbleche aus Aluminium, zu sehen beispielsweise an den Wiener U-Bahnstationen der Linie U6 im Süden der Bundeshauptstadt, von der Station Tscherttegasse bis Siebenhirten.

Am 20. August 2013 verstarb Gsteu im Alter von 86 Jahren im Hanusch-Krankenhaus in Wien-Penzing.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

Innenraum der Oberbaumgartner Pfarrkirche (1960–1965)
Bildhauerunterkunft St. Margarethen (1962–1968)

Ehrungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Claudia Enengl: Johann Georg Gsteu. Architektur sichtbar und spürbar machen, Verlag Anton Pustet Salzburg 2010, ISBN 978-3-7025-0616-2

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Johann Georg Gsteu – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien