Johann Gottfried Mosig

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Johann Gottfried Mosig (* 20. September 1726 in Nechern; † 7. Oktober 1805 in Görlitz) war ein deutscher evangelischer Theologe und Pastor primarius von Görlitz.

Johann Gottfried Mosig, Sohn des Erbrichters von Eiserode Martin Mosig[1] verlor mit 3 resp. 14 Jahren seine Familie, kam 1741 ins Waisenhaus nach Halle und von dort 1745 zum Studium an die Universität Leipzig[2]. Er wurde 1749 Pfarrer von Merzdorf, später von Nostitz, von Lissa und schließlich 1760 Subdiakon in Görlitz[3]. 1774 ernannte man ihn zum Diakon, 1789 zum Archidiakon. Von 1791 bis 1803 war er Pastor Primarius von Görlitz[4]. Mosig war mit der Leipziger Bürgerstochter Marie Rosine Müller verheiratet, mit der er 13 Kinder hatte, wovon seine Tochter Juliane Florentine den Superintendenten von Görlitz, Johann Christian Janke, heiratete.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vgl.: Christian Adolph Peschek: In: Neues Lausitzisches Magazin. Görlitz/Zittau 1834, S. 299, Digitalisat
  2. Vgl. Neues Lausitzisches Magazin. Görlitz/Zittau 1834, S. 300, Digitalisat
  3. Vgl.: Johann Friedrich Fickelscherer: Lausitzisches Magazin. Band 7, Görlitz 1774, S. 78, Digitalisat
  4. Vgl.: Carl Gotthelf Theodor Neumann: Geschichte von Görlitz. Görlitz 1850, S. 450