Johann IV. von Egmond

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Johann IV. von Egmond (* 1499; † 29. April 1528 in Mailand) war der zweite Graf von Egmond und Träger des Ordens vom Goldenen Vlies. Er war Herr zu Hoogtwoude, Aartswoude und Baar.

Er ist der Sohn von Johann III. von Egmond (1438–1516) und dessen Frau Magdalena von Werdenberg (1464–1538).

Leben[Bearbeiten]

Johann wurde in einer der reichsten Familien in Holland geboren. Mit 17 Jahren wurde er mit der Erbtochter von Jakob II. von Luxemburg-Fiennes verheiratet. Zugleich wurde er Kammerjunker von Kaiser Karl V. Die Familie Luxemburg-Fiennes besaß große Herrschaften in Artois und der Picardie, wie Auxy-le-chateau, Vennes, Montorgueil, Dompierre, Estouyes, Flavy, Fontaine-sur-Somme, Basentin, Averdoing, in der Grafschaft St. Paul, Baronie Fiennes, in Boulonois, die Grafschaft Gavere an der Schelde zwischen Oudenaarde und Gent, die große Herrschaft Armentières und Erquinghem an der Leie unweit Lille, die Baronie Sotteghem, in dem Lande von Aelst, die Herrschaft Cantaing, eine der Pairien von Cambresis, Hamaide, im Hennegau, die große Herrschaft Vierde unweit von Charlemont.

Der Graf hielt sich meistens im Gefolge des Kaisers auf. Derweil machte Karl von Egmond das Land unsicher und zerstörte das Dorf Egmond. Die Burg wurde aber von seinem Schwager Johann von Wassenaar erfolgreich verteidigt.

1527 ernannte ihn der Kaiser zum Kommandeur der leichten Reiterei von Neapel und Mailand. Auf einer Reise erkrankte er in Ferrara und starb kurz danach in Mailand.

Familie[Bearbeiten]

Er war seit 1516 mit Franziska von Luxemburg, Gräfin von Gavre, Dame de Fiennes († 1. November 1557), Tochter von Jakob II. von Luxemburg-Fiennes verheiratet. Das Paar hatte folgende Kinder:

Literatur[Bearbeiten]

  • Allgemeine Encyklopädie der Wissenschaften und Künste S. 258 Digitalisat

Weblinks[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Johann III. von Egmond Graf von Egmond
1516–1528
Karl I. von Egmond
Johann III. von Egmond Herr von Purmerend, Purmerland und Ilpendam
1516–1528
Karl I. von Egmond