Johannes Hösle

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Johannes Hösle (* 25. Februar 1929 in Erolzheim bei Biberach an der Riß; † 29. Dezember 2017 in Regensburg[1]) war ein deutscher Romanist und Literaturwissenschaftler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johannes Hösle wurde 1954 an der Eberhard Karls Universität Tübingen in Vergleichender Literaturwissenschaft promoviert. Von 1955 bis 1965 arbeitete er als Universitätslektor in Mailand. Von 1961 bis 1965 hatte er zudem die Leitung des Goethe-Instituts Mailand inne sowie die Leitung der dortigen Deutschen Bibliothek.

1967 habilitierte er sich für das Fach romanische Philologie in Tübingen und erhielt 1968 einen Ruf als Ordinarius für Romanische Literaturwissenschaft an die Universität Regensburg.

Er hat mehrere Bücher veröffentlicht und zahlreiche Aufsätze zur neueren und zeitgenössischen Literatur verfasst.

Er war seit 1960 mit Carla Hösle, geb. Gronda verheiratet. Aus der Ehe stammen drei Kinder, darunter der Philosoph Vittorio Hösle.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Monographie über Cesare Pavese (1961, 1964)
  • Pietro Aretinos Werk (1969)
  • Molières Komödie „Dom Juan“ (1978)
  • Grundzüge der italienischen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts (1979)
  • Das italienische Theater der Renaissance bis zur Gegenreformation (1984)
  • Molière – Sein Leben, sein Werk, seine Zeit (1992)
  • Carlo Goldoni – Sein Leben, Sein Werk, Seine Zeit (1993)
  • Kleine Geschichte der italienischen Literatur. München: Beck, 1995.
  • Die italienische Literatur der Gegenwart. Von Cesare Pavese bis Dario Fo. München: Beck, 1999.
  • Und was wird jetzt? Geschichte einer Jugend. München: Beck, 2002.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Traueranzeige Johannes Hösle, Mittelbayerische Zeitung vom 30. Dezember 2017