John Williamson (Wirtschaftswissenschaftler)

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John Williamson (* 7. Juni 1937 in Hereford, England) ist ein britischer Wirtschaftswissenschaftler.

Als Sohn von A. H. Williamson und Eileen Williamson studierte er an der London School of Economics and Political Science und an der Princeton University bis 1963. 1974 heiratete er Denise R. de Souza, mit der er zwei Söhne und eine Tochter hat. Er war von 1963 bis 1968 als Dozent an der Universität York tätig und arbeitete anschließend an zahlreichen Universitäten und Instituten:

Seit 1981 ist er leitender Wissenschaftler (Senior fellow) am Institute for International Finance (IIF).

Außerdem arbeitete er von 1968 bis 1970 als Wirtschaftsberater für das englische Finanzministerium, war 1972 bis 1974 Berater beim IWF und von 1996 bis 1999 zuständig für Südasien bei der Weltbank als Chief Economist (Zur Zeit der Asienkrise 1997/98). Zuletzt war Williamson 2001 Projektdirektor für den Zedillo Report zur UN-Konferenz über Entwicklungsfinanzierung in Monterrey 2002.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zusätzlich ist er Autor zahlreicher veröffentlichter Studien zu den Themen internationale Finanzsysteme und Verschuldung der Entwicklungsländer:

  • Delivering on Debt Relief: From IMF Gold to a New Aid Architecture (2002)
  • Exchange Rate Regimes for Emerging Markets: Reviving the Intermediate Option (2000)
  • The Crawling Band as an Exchange Rate Regime (1996)
  • What Role for Currency Boards? (1995)
  • Estimating Equilibrium Exchange Rates (1994)
  • The Political Economy of Policy Reform (1993)
  • Economic Consequences of Soviet Disintegration (1993)
  • Trade and Payments After Soviet Disintegration (1992)
  • From Soviet Disunion to Eastern Economic Community? with Oleh Havrylyshyn (1991)
  • Currency Convertibility in Eastern Europe (1991)
  • Latin American Adjustment: How Much Has Happened? (1990)
  • Targets and Indicators: A Blueprint for the International Coordination of Economic Policy with Marcus Miller (1987)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]