Josef Altenweisel

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Fürstbischof Josephus Altenweisel

Josef Altenweisel (* 6. Dezember 1851[1] in Niederndorf, im Bezirk Kufstein, Tirol (Österreich); † 25. Juni 1912 in Deutschmatrei) war ein österreichischer Theologie und römisch-katholischer Fürstbischof von Brixen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Josef Altenweisel studierte in Rom Philosophie und Theologie wo er auch promoviert wurde und am 10. Juni 1876 zum Priester geweiht wurde. Nach seiner Rückkehr aus Rom lehrte er am Kollegium Borromaeum Salzburg und ab 1883 als Professor für Dogmatik an der in Salzburg an der k.k. Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Salzburg.

Am 6. Mai 1904 wurde er mit kaiserlichem Dekret Franz Joseph I. zum Fürstbischof von Brixen ernannt. Diese Ernennung bestätigte Papst Pius X. am 2. Juli 1904. Konsekriert wurde er am 11. September 1904 in Rom durch Kardinalstaatssekretär Rafael Merry del Val y Zulueta.

Er war Hausprälat Seiner päpstlichen Heiligkeit, Päpstlicher Thronassistent, königlich-kaiserlicher Regierungsrat, Mitglied des Österreichischen Reichsrates, Mitglied des Tiroler Landtags.[2] Im Mai 1907 wurde er Ehrenmitglied der KÖHV Leopoldina Innsbruck im ÖCV

Am 25. Juni 1912 starb er an den Folgen des kurz zuvor erlittenen Schlaganfalls. und wurde in der Bischofsgruft des Brixner Doms beigesetzt. Seine Büste zusammen mit vier weiteren Bischöfen sind unter der Statue des guten Hirten auf einem gemeinsamen Grabmal im Kirchenschiff abgebildet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Joseph Altenweisel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gedenkbild zum Tod FB Altenweisel, 6. Oktober catholic-hierarchy.org
  2. Gaudentius Koch (Hrsg.): Das Große Leben Christi oder Ausführliche, andächtige und bewegliche, ganz Vollkommene Beschreibung Des allerheiligsten Lebens und bittern Leidens Unseres Herrn Jesu Christi Und seiner glorwürdigsten Lieben Mutter Mariae […]. Dargestellt durch Pater Martinus von Kochem, Kapuziner. (Bernkastel 1689). In: Das Buch von der Schöpfung bis zum Himmelreich […]. Sankt-Augustinus-Verlag, Franz W. Drees, Köln am Rhein/München 1912, S. VIII.
VorgängerAmtNachfolger
Simon AichnerBischof von Brixen
1904–1912
Franz Egger