Joseph Gregor Wink

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Signatur Wincks am Deckengemälde der Schlosskirche Liebenburg: Joseph Gregori Winck ex Bavaria inv[enit] et pinxit Anno 1758 – „Josef Gregor Winck aus Bayern entwarf und malte es im Jahr 1758“.

Joseph Gregor Wink (auch Joseph Gregor Winck) (getauft 8. Mai 1710 in Deggendorf; † 11. April 1781 in Hildesheim) war ein deutscher Maler und Stuckateur.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wink war möglicherweise ein Schüler von Giambattista Tiepolo oder Cosmas Damian Asam und absolvierte seine Lehrjahre wohl in Augsburg und Holland. Es konnten jedoch keine Werke von ihm im süddeutschen Raum nachgewiesen werden. Bis 1743 wirkte er in Mannheim. Vom Hildesheimer Domkapitel erhielt er 1743 den Auftrag, den Rittersaal des Doms mit allegorischen Deckenfresken auszumalen. Im Jahr 1753 heiratete er Maria Anna Albers, die Schwester des Dompfarrers seiner Wahlheimat Hildesheim, die ihm vier Kinder gebar. Er war zu jener Zeit der einzige bedeutende Freskenmaler im norddeutschen Raum. Viele der Werke von Wink wurden vor oder während des Zweiten Weltkriegs zerstört. [1]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schlosskirche Liebenburg, Deckengemälde, Detail: Martyrium des hl. Clemens

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Herbert Dreyer: Josef Gregor Winck: 1710–1781. Ein Beitrag zur Geschichte der Barockmalerei in Norddeutschland. In: Hildesheimer Kunstbücher. 1. Lax, Hildesheim 1925, OCLC 160313582.
  • Hermann Braun: Joseph Gregor Winck: Deggendorf 1710 – Hildesheim 1781. Leben und Werk eines Barockmalers in Norddeutschland. In: Forschungen der Denkmalpflege in Niedersachsen. 2. Niemeyer, Hameln 1983, ISBN 3-87585-054-8.
  • Johannes Zahlten: Winck, Joseph Gregor. In: Horst-Rüdiger Jarck, Dieter Lent u. a. (Hrsg.): Braunschweigisches Biographisches Lexikon – 8. bis 18. Jahrhundert. Appelhans Verlag, Braunschweig 2006, ISBN 3-937664-46-7, S. 743.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Horst-Rüdiger Jarck, Dieter Lent u. a. (Hrsg.): Braunschweigisches Biographisches Lexikon – 8. bis 18. Jahrhundert. Appelhans Verlag, Braunschweig 2006, ISBN 3-937664-46-7, S. 743.