Julie Covington

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Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles[1]
Don’t Cry for Me Argentina
  DE 4 07.03.1977 (35 Wo.)
  AT 14 15.08.1977 (8 Wo.)
  CH 3 02.04.1977 (21 Wo.)
  UK 1 25.12.1976 (18 Wo.)
O.K.? (& Rula Lenska, Charlotte Cornwell, Sue Jones-Davies)
  UK 10 21.05.1977 (6 Wo.)
Only Women Bleed
  UK 12 03.12.1977 (11 Wo.)

Julie Covington (* 11. September 1947 in London) ist eine ehemalige britische Sängerin und Schauspielerin.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Covington studierte zunächst am Homerton College in Cambridge. Ihre Karriere begann, als sie 1967 nach einem Auftritt in der Fernsehshow von David Frost einen Plattenvertrag erhielt.

1971 erschien Covingtons erstes kommerziell veröffentlichtes Album. Ein Jahr später gab sie in London ihr Debüt als Bühnenschauspielerin und 1976 feierte sie ihren internationalen Durchbruch mit der Hauptrolle in der Fernsehserie Rock Follies, zusammen mit ihren Kolleginnen Rula Lenska und Charlotte Cornwell. Die Musik zu der Serie kam von Roxy-Music-Mitglied Andy Mackay.

Daraufhin wurde sie von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice eingeladen, bei der originalen Studioaufnahme ihres Musicals Evita die Titelrolle zu singen. Mit der Singleauskopplung Don’t Cry for Me Argentina landete Covington einen internationalen Nummer-eins-Hit. Beim Bühnenmusical wollte sie dann jedoch nicht mitspielen, weil ihr die Rolle aus politischen Gründen nicht zusagte.

Als Rock Follies hatte sie zusammen mit den beiden oben genannten Sängerinnen plus Sue Jones-Davies kurz darauf einen weiteren Top-10-Hit in Großbritannien. Ende 1977 hatte sie einen weiteren Charterfolg mit dem Lied Only Women Bleed, einer Coverversion des Titels von Alice Cooper.

Nach der Veröffentlichung eines zweiten Albums 1978 und einigen Gastauftritten auf den Alben anderer Künstler wie Jeff Wayne’s Musical Version of the War of the Worlds kehrte Covington zurück ans Theater. 1982 spielte sie die Hauptrolle in dem britischen Film um den Nordirlandkonflikt Im Schatten der Erinnerung, der auf der Berlinale 1983 den Goldenen Bären gewann.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1971: The Beautiful Changes
  • 1976: Rock Follies
  • 1977: Rock Follies of 77
  • 1978: Julie Covington

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1970: The Magic Wasn’t There
  • 1970: Tonight Your Love Is Over
  • 1972: Day by Day (aus dem Musical Godspell)
  • 1976: Don’t Cry for Me Argentina
  • 1977: O.K.? (& Rula Lenska, Charlotte Cornwell, Sue Jones-Davies)
  • 1977: Only Women Bleed
  • 1978: (I Want to See The) Bright Lights
  • 1982: Housewives’ Choice (In Party Mood) (mit The West End Celebrity Orchestra)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chartdiskografie