Julius Kreis

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Julius Kreis, Pseudonym: Justus Guckindluft, (* 31. August 1891 in München; † 31. März 1933 ebenda) war ein deutscher Schriftsteller, Zeichner und Buchillustrator.

Julius Kreis war zunächst als Volksschullehrer tätig, ehe er seinen Beruf wegen eines Herzleidens aufgeben musste.[1] Nach einem Studium an der Akademie der Bildenden Künste München arbeitete er als Graphiker und freier Schriftsteller in München. Die Münchner Illustrierte Presse und die Fliegenden Blätter veröffentlichten als erste seine literarischen Texte. Auch die Münchner Zeitung und die Zeitschrift Jugend waren seine Auftraggeber. Ab 1917 verfasste er Kolumnen unter dem Pseudonym Justus Guckindluft.

Zu den von ihm geschriebenen Büchern, die er zum Teil auch selbst illustrierte, gehören:

  • Aus des Herrgotts Tiergarten : Lustige Geschichten (1918)
  • Der umgestürzte Huber; Bilder aus der bayerischen Weltrevolution (1920)
  • Das fröhliche Vogelhaus (1921)
  • München Heimatkunde (1925)

Unter dem Künstlernamen „A. Kraut“ veröffentlichte er 1922 gemeinsam mit dem Chirurgen Rudolf Grashey, der sich hinter dem Pseudonym „R. Würstl“ versteckte, den Lustigen Stadtführer von München. Nach seinem Tod im Jahr 1933 erschien eine Sammlung seiner Texte unter dem Namen Ringspiel des Alltags. Am 22. April 1947 wurde die Obermenzinger Bogenstraße in Julius-Kreis-Straße umbenannt.[2] Julius Kreis ist auf dem Münchner Ostfriedhof beerdigt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Werner Ebnet: Sie haben in München gelebt: Biografien aus acht Jahrhunderten. Allitera Verlag, München, 2016, ISBN 978-3-86906-744-5, S. 340.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Münchner Geschichten, abgerufen am 29. Dezember 2016
  2. Taxikurier Juni 2016, abgerufen am 29. Dezember 2016

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]